Blog zeigt 130 000 Seiten UFO-Akten der US Air Force

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Drei UFOs oder drei Lampenschirme, die sich in einer Fensterscheibe spiegeln? Die US Air Force vermutet Letzteres bei diesem Bild einer vermeintlichen UFO-Sichtung aus dem Jahr 1952 im US-Bundesstaat Massachusetts. Foto: Project Blue Book

Berlin (dpa/tmn) - Freunde übernatürlicher Phänomene können ab sofort tief in die echten UFO-Akten der US Air Force abtauchen. Zu sehen ist dieses für Ufologen hochspannende Material im Blog von John Greenewald.

US-Hobbyforscher John Greenewald hat die UFO-Dokumente für seinen Blog, insgesamt rund 130 000 Aktenseiten, über viele Jahre hinweg von US-Behörden besorgt und erstritten. Auf seiner Webseite macht er die durch die Air Force untersuchten UFO-Sichtungen der Jahre 1945 bis 1969 nach Jahrzehnten sortiert verfügbar.

Mehr als 12 000 solcher UFO-Sichtungen sind in das " Project Blue Book" eingeflossen. Auch wenn rund um die Welt unzählige Menschen an die Existenz Außerirdischer und deren Besuche auf unserem Planeten glauben, wirkliche Beweise konnte die Air Force nicht finden. Allerdings - und hier besteht Hoffnung für Spekulationen - konnte in mehr als 700 Fällen keine Erklärung für die gemeldeten Himmelsphänomene gefunden werden. Diese unidentifizierten Objekte werden also weiter die Fantasie der Ufologen befeuern. Greenewald selbst ist davon überzeugt, dass seine Aktensammlung beweist, dass noch immer eine große Vertuschungsaktion in Sachen außerirdische Besucher im Gange ist.

Die Vorgänge sind als PDF-Dateien hinterlegt, so kann der Nutzer nach dem Herunterladen auch unterwegs offline in den Dokumenten stöbern. Ein prominenter UFO-Zwischenfall ist im Archiv allerdings nicht enthalten: das Roswell-Ereignis von 1947. Also doch alles eine große Verschwörung? Die Wahrheit jedenfalls ist irgendwo da draußen.

Webseite des Project Blue Book (eng.)

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