Lenovo-Rechner: Unsichere Support-Software aktualisieren

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Schwere Sicherheitslücken: Betroffen sind laut Lenovo alle LSC-Programme vor der Version 2.8.006 (bei Windows 7, 8 und 8.1) oder vor der Version 3.2.0002 (bei Windows 10). Foto: Florian Schuh

Softwarepannen gab es bei Lenovo bereits im August 2015. Viele Nutzer müssen nun wieder eine Support-Software aktualisieren. Der Grund: mitunter schwere Sicherheitslücken.

Berlin (dpa/tmn) - Auf vielen Lenovo-Rechnern muss wegen mitunter schweren Sicherheitslücken ein Programm aktualisiert werden. Es handelt sich um die Support-Software Lenovo Solution Center (LSC).

Betroffen sind dem Hersteller zufolge alle LSC-Programme vor der Version 2.8.006 (bei Windows 7, 8 und 8.1) oder vor der Version 3.2.0002 (bei Windows 10). Anwender sehen die installierte Versionsnummer, wenn sie im geöffneten LSC-Programm oben rechts auf das blaue Fragezeichen beziehungsweise auf das "i"-Symbol klicken. Die aktuelle Version von LSC kann dann gegebenenfalls auf den Support-Seiten des Herstellers heruntergeladen und installiert werden.

Lenovo hatte bereits früher im Jahr mit Softwarepannen zu kämpfen: Im August 2015 war ein ins BIOS von Lenovo-Rechnern eingepflanztes, unsicheres Programm publik geworden, das man selbst durch Neuinstallation des Betriebssystems nicht loswird: die Lenovo Service Engine (LSE).

Und im Februar 2015 stand der Hersteller in der Kritik, weil er eine ebenfalls unsichere Adware namens Superfish vorinstalliert hatte, die Nutzer mit Werbung belästigte. Das Unternehmen stellte in beiden Fällen Tools zum Deaktivieren beziehungsweise zur Deinstallation bereit.

LSC-Download von den Lenovo-Support-Seiten

Mitteilung und Erklärungen von Lenovo zu LSC (engl.)

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