Mehr Auswahl war nie: Das sind die Smartphone-Neuheiten

Das Mittelklasse-Smartphone Sony Xperia E3 für 180 Euro sieht aus wie die Geräte der teureren Z-Baureihe, ist aber im Gegensatz zu diesen nicht wasserfest. Foto: Andrea Warnecke
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Das Mittelklasse-Smartphone Sony Xperia E3 für 180 Euro sieht aus wie die Geräte der teureren Z-Baureihe, ist aber im Gegensatz zu diesen nicht wasserfest. Foto: Andrea Warnecke
Fünf-Zoll-Smartphone mit unverändertem Kitkat-Android und LTE: das Kazam Thunder 350L black (200 Euro). Foto: Kazam
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Fünf-Zoll-Smartphone mit unverändertem Kitkat-Android und LTE: das Kazam Thunder 350L black (200 Euro). Foto: Kazam
Wiko setzt bei seinem Mittelklasse-Smartphone Getaway (200 Euro) voll auf Design: Das 5-Zoll-HD-Display ist mit Alu gerahmt, der Geräterücken hat eine Lederoptik. Foto: Wiko
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Wiko setzt bei seinem Mittelklasse-Smartphone Getaway (200 Euro) voll auf Design: Das 5-Zoll-HD-Display ist mit Alu gerahmt, der Geräterücken hat eine Lederoptik. Foto: Wiko
Das Acer Liquid Z500 bietet zwar kein LTE, ist ansonsten für seine Preisklasse recht gut ausgestattet. Der Hersteller verlangt 180 Euro dafür. Foto: Andrea Warnecke
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Das Acer Liquid Z500 bietet zwar kein LTE, ist ansonsten für seine Preisklasse recht gut ausgestattet. Der Hersteller verlangt 180 Euro dafür. Foto: Andrea Warnecke
Hat eine Achtkern-CPU an Bord: das Medion Life P5004 für 180 Euro. Foto: Medion
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Hat eine Achtkern-CPU an Bord: das Medion Life P5004 für 180 Euro. Foto: Medion
Sehr schlank: Das Prestigio Grace ist nur 5,5 Millimeter dick. Mit Achtkernprozessor und Full-HD-Display rangiert das 349 Euro teure Smartphone in der obersten Mittelklasse. Foto: Prestigio
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Sehr schlank: Das Prestigio Grace ist nur 5,5 Millimeter dick. Mit Achtkernprozessor und Full-HD-Display rangiert das 349 Euro teure Smartphone in der obersten Mittelklasse. Foto: Prestigio
64-Bit-Smartphone für 200 Euro: Im HTC Desire 510 arbeitet der Vierkern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 410. Foto: HTC
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64-Bit-Smartphone für 200 Euro: Im HTC Desire 510 arbeitet der Vierkern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 410. Foto: HTC
Sonys neues Smartphone-Flaggschiff: Das Z3 kommt mit der Vierkern-CPU Snapdragon 801 (2,5 GHz) und 5,2 Zoll großem Full-HD-Display. Foto: Andrea Warnecke
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Sonys neues Smartphone-Flaggschiff: Das Z3 kommt mit der Vierkern-CPU Snapdragon 801 (2,5 GHz) und 5,2 Zoll großem Full-HD-Display. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) - Ständiger Begleiter, Unterhalter, Informant, Sprachrohr und Schaltzentrale fürs vernetzte Haus: Smartphones sind unersetzlich geworden. Schon für 200 Euro gibt es gute Mittelklasse-Geräte, wie auf der IFA in Berlin zu sehen war.

Eine wahre Schwemme neuer Smartphones kündigt sich an. Auf der IFA (5. bis 10. September) zeigten nicht nur die großen Hersteller ihre Entwicklungen, auch unbekannte Marken versuchen ihr Glück auf dem Handy-Markt. Beide Lager bieten viele günstige, aber leistungsfähige Mittelklasse-Geräte an - und fast alle Neuvorstellungen kommen mit aktuellem Android 4.4 oder Windows Phone 8.1 sowie einem Vierkern-Prozessor. Vier Geräteklassen im Überblick:

Mittelklasse-Smartphones:Sony hat mit dem Xperia E3 ein günstiges LTE-Gerät (180 Euro) mit 4,5-Zoll-Display im Design der teuereren Z-Geräte angekündigt, das aber im Gegensatz zu den Flaggschiffen nicht wasserfest ist. Auch der britische Hersteller Kazam setzt beim Thunder 350L auf LTE. Das Fünf-Zoll-Smartphone (960 mal 540 Pixel) mit unverändertem Kitkat-Android ist für 200 Euro zu haben. Auf HD-Auflösung (1280 mal 720 Pixel) kommt dagegen das Fünf-Zoll-Display des Acer Liquid Z500, das zwar auf LTE verzichtet, aber für 180 Euro etwa mit erweiterbarem, 16 Gigabyte (GB) großem Speicher und 2 GB RAM recht gut ausgestattet ist.

Ganz ähnliche technische Daten weist das gleich teure Medion Life P5004 auf, das aber mit einer Achtkern-CPU aufwartet. Beim 7,2 Millimeter dünnen Getaway setzt der französische Hersteller Wiko ganz auf Design: Das Fünf-Zoll-HD-Display umgibt ein Alurahmen, der Geräterücken kommt in Lederoptik daher - zum Preis von 200 Euro. Noch schlanker ist mit nur 5,5 Millimetern das Prestigio Grace, das für 349 Euro mit Full-HD-Display und Achtkernprozessor, aber ohne LTE in der obersten Mittelklasse spielt.

64-Bit-Smartphones: Noch keine wirklichen Geschwindigkeitsvorteile bieten Android-Smartphones mit 64-Bit-Prozessor. Denn Betriebssysteme und Apps müssen diese Technologie unterstützen, was aber praktisch noch nicht der Fall ist. Trotzdem sind bereits erste 64-Bit-Smartphones auf der Messe zu sehen. Dazu zählt das 400 Euro teure Phicomm Passion mit der Achtkern-CPU Snapdragon 615 von Qualcomm, LTE und Full-HD-Display.

Der gleiche Prozessor steckt im HTC Desire 520, das mit HD-Display für 330 Euro zu haben sein soll. Im kleineren Desire 510 (200 Euro) arbeitet der Vierkern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 410. Einen Fehler machen Käufer von Smartphones mit 64-Bit-CPU jedenfalls nicht: Die Prozessoren sind auch 32-Bit-kompatibel.

Flaggschiff-Smartphones: Sony zeigt in Berlin sein neues Flaggschiff Z3 mit abgerundetem Alurahmen und 5,2 Zoll großem Full-HD-Display, der Vierkern-CPU Snapdragon 801 (2,5 GHz) und drei GB RAM. Mit der 20,7 Megapixel auflösenden Kamera des 7,3 Millimeter dünnen und wasserdichten Handys lassen sich 4K-Videos aufnehmen. Es kostet 650 Euro und damit 150 Euro mehr als der kleine Bruder Z3 Compact, der die gleiche CPU, den gleichen RAM und die gleiche Kamera hat, aber mit einem kleineren 4,7-Zoll-HD-Display auskommen muss. Auf beide Smartphones lassen sich Playstation-4-Spiele zum Zocken zwischen Tür und Angel streamen, wenn sie sich im gleichen Netzwerk wie die Konsole befinden.

Von Samsung gibt es das neue Phablet Galaxy Note 4 mit 5,7 Zoll großem, hochauflösendem Super-Amoled-Display (2560 mal 1440 Pixel) und einem Metallrahmen ähnlich dem des kürzlich vorgestellten Oberklasse-Smartphones Galaxy Alpha. Zur Ausstattung gehören neben LTE und ac-WLAN ein Fingerabdrucksensor und ein UV-Sensor, der vor zu viel Sonneneinstrahlung warnen kann. Obligatorisch beim Note ist der Stift zur Steuerung und für handschriftliche Notizen. Das Note 4 kommt im Oktober zu einem noch ungenannten Preis.

Windows-Smartphones:Neue Geräte mit Windows-Phone-Betriebssystem kommen mit dem Foto-Handy Lumia 830 (390 Euro) und den Selfie-Smartphones Lumia 735 (260 Euro) und Lumia 730 (235 Euro) nicht nur von Nokia-Eigner Microsoft. Zahlreiche andere Hersteller versuchen sich an günstigen und traditionell zumeist kunterbunten Windows-Handys. Avenir Telecom bringt etwa das Billy 4.7 des US-Herstellers Yezz mit Vierkern-CPU (Snapdragon S2), Dual-SIM und farbigen Schutzcovern. Es kommt für 200 Euro auf den Markt, die etwas kleinere und abgespeckte Variante Billy 4.0 für 130 Euro.

Von Prestigio kommen das MultiPhone 8400 Duo (80 Euro) mit Vier-Zoll- und das MultiPhone 8500 Duo (160 Euro) mit Fünf-Zoll-HD-Display. In beiden steckt die Vierkern-CPU Qualcomm Snapdragon 200 - wie auch im Vier-Zoll-Gerät Cesium 40, dem ersten Windows-Phone von Archos, das ebenfalls mit farbigen Wechsel-Covern geliefert wird.

Messe IFA

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