Viele Internetnutzer Opfer von Phishing

Berlin - Phishing-Mails sollen Nutzer auf gefälschte Webseiten locken oder sie dazu zu bringen, einen infizierten E-Mail-Anhang zu öffnen. Bei einem Viertel der Menschen hatten sie bereits Erfolg.

In einer von der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky-Lab in Auftrag gegebenen Umfrage erklärten 26 Prozent der Befragten, dass ihr Computer schon einmal durch eine Nachricht oder einen Anhang infiziert wurde. 13 Prozent haben sogar schon einmal Daten wie persönliche und finanzbezogenen Informationen auf verdächtigen Webseiten eingegeben, erklärte Kaspersky.

Ein Problem ist dabei offenbar, dass viele gar nicht wissen, wie sie Phishing-Mails erkennen sollen. In der Umfrage erklärte die Hälfte der Befragten, dass sie Phishing-Nachrichten oder gefälschte Webseiten nicht als solche erkennen könnten.

Die Tricks der Daten-Hacker

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Phishing-Mails sind dabei auch nur eine der vielen Arten von Spam-Mails, den unerwünschten und unverlangt zugesandten E-Mails. In Deutschland laufen im Durchschnitt pro Tag rund neun Spam-Nachrichten in einem privaten E-Mail-Postfach ein, wie der IT-Branchenverband Bitkom erklärte. Jeder Fünfte schafft es demnach aber auch, gar keine Spam-Mails zu bekommen.

Die Umfrage von Kaspersky Lab wurde den Angaben zufolge im Mai von O+K Research durchgeführt. Dabei wurden 11.000 Konsumenten in den verschiedenen Regionen der Welt befragt.

dapd

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