Handy, Computer und Internet unterstützen die harte Zeit des Entschlackens

www.fasten - oje! Entsagung in Web 2.0 und Co.

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Augenblick der Besinnung oder des Entsetzens . Für viele ist Fasten eine große Herausforderung. Im Internet gibt es Unterstützung und Leidensgenossen.

Schlanker, entspannter, glücklicher: Wer nicht alleine fasten will, bekommt Hilfe übers  Handy und im Internet. Ein Einblick in die virtuelle Welt des Fastens:

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"Kircheleute leben nicht hinterm Mond" - Pfarrer Diemtar Heeg zum Fasten im 21. Jahrhundert

Mit Emails entschlacken: Das Fastenforum „Fasten für alle“ begleitet Menschen, die zuhause ihren Körper entgiften wollen. Bei dem kostenpflichtigen Angebot FastOnzeit verschickt der Fastenleiter täglich Tipps für das Stadium, in der sich der Heilfastende befindet. Auch der Weg zurück vom Nichtessen zurück in die Normalität wird begleitet. www.fastenfueralle.com

Online-Fastenplaner: Im Internet wimmelt es von Ratgebern zum Fasten. Welche Gefahren beim Entschlacken lauern, wie man Hungerattacken bekämpft und wie man sich am besten darauf vorbereitet, zeigt beispielsweise die Seite www.heilfastenkur.de

Biblische Inspiration aufs Handy und im Netz:  Per SMS und dem Kurzmitteilungsdienst Twitter verschickt die katholische Fernseharbeit in der Fastenzeit täglich Bibelverse zur geistigen Reinigung. Pfarrer Dietmar Heeg legt diese Worte täglich per Videobotschaft aus auf www.kirche.tv

Eingefahrenes Konsumverhalten ändern und neue Lebensziele finden – um das zu schaffen, appelliert die Evangelische Kirche bei ihrer Aktion „Sieben Wochen ohne“ mitzumachen. Für Fastenwillige hat die Kirche extra eine Homepage eingerichtet. Hier werden Fasten-Erfahrungen ausgetaucht und Fastengruppen in der näheren Umgebung vorgestellt. www.7wochenohne.de

Leidensgenossen in Fastenblogs: Welche persönlichen Schwierigkeiten beim Fasten auftauchen und welche erstaunlichen Erkenntnisse enstehen – das halten Blogger in Online-Fastentagebüchern fest. http://fastentagebuch.blogspot.com/

Heilfasten und Fasten: Heilpraktiker René Gräber bietet in einem Blog und auf seiner Homepage eine Anleitung zum Heilfasten und stellt verschiedene Fastenformen vor: Vom Wasserfasten bis zur Milch-Semmel-Kur. www.gesund-heilfasten.de

 

Fastenkalender der russisch-orthodoxen Kirche:  Die Fest- und Gedenktage in der orthodoxen Kirche unterscheiden sich von der christlichen Kirche. In einem Onlinekalender sind die Fastentage bunt gekennzeichnet. Dazu wird noch erklärt, auf was genau verzichtet werden sollte. www.russische-kirche-l.de/kalender/jahr.htm

Tines Fastenblog: Sieben Wochen Fastenzeit. Wir machen mit! – So lautet das Motto von Tines Fastenblog. Sie beschreibt, wie sie versucht, die Fastenzeit ohne Alkohol, Süßigkeiten und Fleisch zu überstehen. http://tinesfastenblog.blogspot.com/

http://gesundfasten.net/

(hhg)

Schwieriger Verzicht:

Auf Computer und Internet zu verzichten – das kann sich nur jeder Vierte Vorstellen. Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass die meisten in der Fastenzeit auf Alkohol verzichten wollen.

Auf Platz zwei in der Fasten-Skala kommen Süßigkeiten, Platz drei belegt das Rauchen, Platz vier der Fleischkonsum, Platz fünf fernsehen, Platz sechs die Nutzung von Computer und Internet.

Auch im Netz selbst wird zum Verzicht von neuen Medien aufgerufen: Beim Kurznachrichtendienst Twitter gibt es einen Appell zum Twitter-Fasten: http://bit.ly/b1OLPC(hhg/epd)

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