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Sonnenblumenöl-Test: Bei diesem Supermarkt bekommen Sie gute Qualität

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Von: Maria Wendel

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Öko-Test hat im letzten Jahr 21 Sonnenblumenöle getestet. Das erschreckende Ergebnis: Fast alle Öle sind mit Mineralöl belastet. Die Gewinner und Verlierer des Tests erfahren Sie hier.

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Zum Kochen, Braten*, Frittieren und sogar zum Backen: Sonnenblumenöl ist vielseitig einsetzbar. Denn das Öl aus der Sonnenblume schmeckt neutral, enthält viel Vitamin E und ist günstig zu erwerben. Dennoch möchte man ein Öl von möglichst hoher Qualität. Stellt sich die Frage: Wo am besten einkaufen – beim Discounter, im Supermarkt oder lieber im Bio-Laden? Öko-Test schafft Klarheit, ob Bio im Falle von Sonnenblumenöl wirklich besser ist oder nicht. 21 verschiedene Marken wurden für den Test der Ausgabe 8/2021 untersucht, darunter neun raffinierte und zwölf kaltgepresste Öle. Doch der Test zeigt vor allem Unappetitliches: Fast alle Öle sind mit Mineralöl belastet. Nur eins der getesteten Produkte schneidet mit „sehr gut“ ab: das native Sonnenblumenöl von Bio-Planète. Neun weitere Öle erhalten die Note „gut“.

Lesen Sie auch: Zum Kochen, Braten, Backen und Frittieren: Welches Öl nimmt man am besten?

Sonnenblumenöl-Test: Fast alle im Test mit Mineralöl belastet

Tatsächlich ist kein einziges der getesteten Sonnenblumenöle frei von Mineralöl. Vom beauftragten Labor wurden in allen Produkten gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH) nachgewiesen. Teilweise handelte es sich nur um Spuren, teilweise jedoch um „leicht erhöhte“ Gehalte. Zwei Mal werden sogar „stark erhöhte“ Gehalte an Mineralölbestandteilen bemängelt – in Thomy Reines Sonnenblumenöl und Penny Reines Sonnenblumenöl. MOSH reichern sich in Organen wie der Leber an und es ist noch nicht bekannt, wie gesundheitsschädigend das auf Dauer ist. Mögliche Erklärungen für das Mineralölvorkommen in Lebensmitteln könnten Altpapierverpackungen, in der Produktion verwendete Schmierstoffe oder Form-Walz- oder Klebstoffe sein.

Zudem wurden in zwei nativen Sonnenblumenölen – Dennree Sonnenblumenöl kalt gepresst und Gut Bio Sonnenblumenöl nativ kalt gepresst – polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen, die krebserregend sein können. Die beiden Öle erhalten deshalb die Note „mangelhaft“. Besonders enttäuschend: Auch Bio-Produkte sind nicht frei von Schadstoffen: Im dm Bio Sonnenblumenöl, kaltgepresst wurde das Schimmelpilzgift Alternariolmonomethylether (AME) entdeckt, das laut Zellstudien das Erbgut schädigt. Leider gibt es aktuell  noch keinen gesetzlichen Grenzwert für das Schimmelpilzgift. Öko-Test hat sich aber bei seiner Bewertung an einem ersten Vorschlag der EU-Kommission hinsichtlich eines Richtwertes orientiert. Damit landet das dm-Produkt mit dem Gesamturteil „ungenügend“ auf dem letzten Platz.

Auch interessant: Olivenöl im Test: So schneiden Discounter Aldi und Lidl im Vergleich zu teuren Marken ab.

Sonnenblumenöl-Test: Diese Marken sind laut Öko-Test nicht empfehlenswert

Die folgenden Sonnenblumenöle fallen im Test von Öko-Test durch:

HerstellerProduktUrteil
DennreeSonnenblumenöl kalt gepresstMangelhaft
Aldi SüdGut Bio Sonnenblumenöl nativ kaltgepresstMangelhaft
PennyReines SonnenblumenölMangelhaft
Thomy (Nestlé)Reines SonnenblumenölMangelhaft
DmBio Sonnenblumenöl kaltgepresst, NaturlandUngenügend

Sonnenblumenöl-Test: Das sind die Sonnenblumenöl-Testsieger

Mit „Sehr gut“ und „Gut“ abgeschnitten haben bei Öko-Test hingegen diese Sonnenblumenöle:

HerstellerProduktUrteil
Bio PlanèteSonneblumenöl nativ classic (kaltgepresst)Sehr gut
AlnaturaSonnenblumenöl nativ (kaltgespresst)Gut
BrölioSonnenblumen-Öl von Brökelmann (raffiniert)Gut
K-Classic (Kaufland)Reines Sonnenblumenöl (raffiniert)Gut
ReweBio Sonnenblumenöl nativGut

Quelle: Ökotest (Vollständige Ergebnisse hinter Bezahlschranke)

Den Sonnenblumenöl-Testsieger, Bio Planète Sonneblumenöl nativ classic (kaltgepresst), gibt es zum Beispiel auf Amazon zu kaufen (werblicher Link). Und wie Sie sehen, bekommen Sie auch beim Supermarkt Kaufland gute Sonnenblumenöl-Qualität zu einem fairen Preis.

Schon gewusst?

Übrigens: Auch Sonnenblumenöl ist, wie die meisten Öle, lichtempfindlich. Auch wenn die Flaschen oft durchsichtig sind, ist zu empfehlen, das Öl lieber im Schrank aufzubewahren.

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