Der große Erfolg bleibt aus

Mixer vs. Twitch: Flop auf ganzer Linie - Deals mit Streamern helfen nicht

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Mixer vs. Twitch: Flop auf ganzer Linie - Deals mit Streamern helfen nicht

Twitch vs Mixer: Die wohl größten Streamingdienste im direkten Duell. Trotz Millionenverträge bleibt der große Erfolg seitens Mixer aus. Facebook Gaming zieht nach.

  • Twitch und Mixer - trotz großer Reichweite stagnieren die Zuschauerzahlen
  • Mixer gibt Millionen aus - der große Erfolg bleibt allerdings aus
  • Facebook Gaming zieht nach und kann erste Erfolge verweisen

USA - Die beiden Streaming-Dienste Twitch und Mixer aus den USA haben derzeit mit einer Krise zu kämpfen. So richtig hart hat es vor allem Mixer getroffen, da die Plattform trotz der Millionenverträge mit bekannten Streamern kaum Zuwachs verzeichnen kann. Ein ganz neuer Kandidat könnte den beiden nun Konkurrenz machen. 

Mixer vs. Twitch: Bekannte Streamer, Millionen Deals und trotzdem ein Flop

Im Jahre 2016 erblickte in Seattle erstmalig der Live-Streaming-Dienst Beam das Licht der Welt. Im Mai 2017 wurde das Portal in Mixer umbenannt. Der Schwerpunkt des Dienstes liegt auf Interaktivität. 

Microsoft versuchte im vergangenen Jahr immer mehr den Vorsprung zwischen Twitch und Mixer aufzuholen. Bereits im August 2019 kündigte der weltbekannte Streamer Ninja an, Twitch verlassen zu wollen und in Zukunft bei der Konkurrenz zu streamen. Auch StreamerShroud entschloss sich im Laufe des Jahres dazu, zum Kontrahenten zu wechseln. 

Der Streamer Ninja hat 2019 für einen Millionen Dollar Deal von Twitch zu Mixer gewechselt

Gerüchten zur Folge sollen beachtliche Summen von bis zu 100 Millionen US-Dollar für den Wechsel geflossen sein. Nun hat Mixer allerdings mit sich selbst zu kämpfen. Eine Steigerung der Zuschauerzahlen sucht man vergebens und selbst bei der Jahresstatistik 2019 nahm die Gesamtzeit der Zuschauer nicht bedeutend zu. 

Ob der größte Streamer Deutschlands MontanaBlack nun auch Twitch verlassen könnte*, beantwortete er in einem Twitter-Post wie ingame.de* berichtet. 

Twitch und Mixer bleiben auf der Stelle stehen - Facebook Gaming etabliert sich in der Szene

Selbst im Januar 2020 hatte sich nicht viel geändert. Gerade mal zwei Prozent an Zuschauerzuwachs konnte Mixer im Direktvergleich zu Januar 2019 verzeichnen. Hinzu kommt noch, dass selbst Größen wie Ninja dem Dienst nicht ausreichend genug helfen. Über zwei Drittel musste der Streamer laut vergangener Berichte einbüßen. Doch selbst der Konkurrent hat derzeit mit sich zu kämpfen. Gerade mal fünf Prozent Nutzungsdauer legte Twitch im Januar 2020 zu. 

Offenbar scheint das Interesse bei Weitem nicht mehr so groß zu sein, wie noch in den vergangenen Jahren. Einen enormen Zuwachs an Zuschauern konnte hingegen Facebook Gaming verzeichnen. Satte 340 Prozent an Nutzungsdauer legte der Streaming-Dienst zu. Bisher scheint Facebook Gaming noch wenig wettbewerbsfähig zu sein, da er in Relation gesehen noch zu wenige Views generiert. 

Mixer vs. Twitch: Dies könnte die große Chance für Mixer sein 

Dennoch müssen die Streaming-Dienste Twitch und Mixer, welche beide ihren Firmensitz in den USA haben, sich schon bald eine neue Strategie ausdenken, um weiterhin mehr Zuschauer zu erreichen. Marktforschern zufolge hängt ein Großteil des zukünftigen Erfolges von Mixer vor allem an den Verkaufszahlen der neuen Xbox von Microsoft ab. Je besser sich die neue Heimkonsole im Markt etabliert, desto höher könnte auch die Gewinnspanne seitens Mixer liegen.

*ingame.de ist Teil des bundesweiten Redaktionsnetzwerkes der Ippen-Digital-Zentralredaktion.

Quelle: ingame.de*

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