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Energie sparen im Haushalt: So können Sie Ihre Kosten um ein Drittel reduzieren

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Von: Juliane Gutmann

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Lebensmittel, Benzin, der Restaurantbesuch: Die Inflation hat zur Folge, dass aktuell so gut wie alles teurer wird. Auch die Energiekosten steigen teilweise drastisch.

Sie bemerken, dass das Geld am Ende des Monats knapp wird? Damit sind Sie nicht allein. Vor allem Geringverdienern macht die aktuell hohe Inflation zu schaffen. Man bekommt für sein Geld aktuell weniger als noch vor einem Jahr. Vor allem die Preise für Öl und Gas steigen aktuell. Zurückzuführen sind die hohen Energiepreise auf den Krieg in der Ukraine. Wie der Deutschlandfunk informierte, waren die Öl- und Gaspreise eine Woche nach Kriegsbeginn bereits um über ein Viertel gestiegen.

Sparen ist daher aktuell die Devise vieler Verbraucher. „Große Einsparpotenziale gibt’s zum Beispiel beim Heizen“, so Jutta Gurkmann, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands. „Eine Stufe weniger beim Thermostat spart bis zu 20 Prozent Energie. Wer sein Warmwasser von 60 auf 45 Grad herunterregelt, kann rund ein Drittel einsparen“, erklärt Gurkmann auf den Seiten des vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband). Sie sieht allerdings nicht in erster Linie den Verbraucher, sondern die Regierung in der Pflicht, wenn es um das Senken der Energiekosten geht.

Programmierbarer Heizkoerperregler an einem Heizkoerper
Ein programmierbarer Heizkoerperregler lässt kontrolliertes Heizen zu. © Thomas Trutschel/Imago

Energiepreise steigen: Verbraucherzentrale sieht Bundesregierung in der Pflicht

Als wichtigsten Lösungsansatz sieht Jutta Gurkmann die Unabhängigkeit Deutschlands von Russland als aktuell wichtigstem Gas-, Öl- und Kohleexportland. Generell plädiert sie dafür, sich unabhängiger von fossilen Energien zu machen und die erneuerbaren Energien wie Windkraft schneller auszubauen. Kurzfristig wichtig ist jetzt allerdings, Menschen mit wenig Geld zu unterstützen, so Gurkmann: „Das zweite Entlastungspaket der Bundesregierung geht in die richtige Richtung, es gibt gute Aspekte wie das „9-für-90“-ÖPNV-Ticket. Aber vor allem für Menschen mit wenig Einkommen reicht es nicht aus. Falls insbesondere die Heizkosten weiter stark ansteigen sollten, muss die Bundesregierung ein drittes Entlastungspaket vorlegen“. Die Verbraucherzentrale sieht etwa einen höheren Heizkostenzuschuss als sinnvolles Mittel an, um die Bürger zu entlasten. (jg)

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