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Für ein kluges Köpfchen: So funktioniert die MIND-Diät

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Vollkornbrot mit wenig Butter und Paprika: Passt das zur MIND-Diät?

Sie wollen sich geistig fit halten und einer Demenz vorbeugen? Eine neuartige Ernährungsform soll dabei besonders hilfreich sein: die MIND-Diät.

Die MIND-Diät - übersetzt bedeutet das englische "Mind" auf Deutsch "Verstand" - soll das Gedächtnis fördern und unsere grauen Zellen stärken. Sie wurde von US-amerikanischen Forschern entwickelt, um neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz vorzubeugen. Doch was darf man essen - und was nicht?

Die MIND-Diät: So stärken Sie Hirn und Herz

Die Kombination aus blutdrucksenkenden Lebensmitteln und einer mediterranen Ernährung ist Inhalt der MIND-Diät: Diese Mischung soll nicht nur das Herz, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit fördern, wie unter anderem das Portal fitforfun berichtet.

Einer Studie mit 923 Teilnehmern zufolge hatten diejenigen, die sich an die MIND-Diät hielten, sogar ein um 7,5 Jahre biologisch jüngeres Gedächtnis als diejenigen, die sich anders ernährten. Die Studienteilnehmer waren im Schnitt 81,4 Jahre alt und absolvierten im Studienzeitraum von fünf Jahren einmal jährlich einen Gedächtnistest. 

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Haben Sie Erfahrung mit Diäten?

Die MIND-Diät umfasst zehn empfohlene und fünf verbotene Nahrungsmittel. Die zehn "guten" Lebensmittel sind:

  • grünes Blattgemüse
  • Nüsse
  • Bohnen
  • Vollkornprodukte
  • Beeren
  • Fisch
  • Geflügel
  • Olivenöl und
  • Wein

Von letzterem darf es sogar ein Glas pro Tag sein. Was Anhänger der MIND-Diät dagegen nicht oder nur selten essen, sind:

  • rotes Fleisch
  • Butter und Margarine
  • Käse
  • Gebäck und Süßigkeiten
  • frittierte Lebensmittel und
  • Fast Food

Mehr zum Thema: Diese zwei Diäten senken das Demenz-Risiko enorm - besagt Studie.

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jg

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