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Histaminintoleranz: Schokolade muss nicht tabu sein

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Schokoladentrüffel in einer in Gold gefärbten Pralinenschachtel.
Welche Süßigkeiten wie Schokolade darf man mit einer Histaminintoleranz genießen? (Symbolbild) © hamik/Imago

Lebensmittel, die durch Fermentation gewonnen werden, können bei Betroffenen zu mitunter schweren Symptomen führen. Warum Schokolade nicht?

Oft gehört oder gelesen, doch vielen Menschen ist nicht automatisch bewusst, was eine Histaminintoleranz mit sich bringt. Und was ist Histamin überhaupt? Laut Apothekenumschau ist Histamin ein wichtiger Botenstoff und in Geweben erzeugtes Hormon, das unser Körper selbst produziert und das auch über die Nahrung aufgenommen wird. Es steuert wichtige Körperfunktionen wie den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Magensäuresekretion sowie ist beteiligt an allergischen Reaktionen und damit einhergehenden Entzündungsprozessen. Kann Histamin nicht richtig abgebaut werden, zeigt der Körper bei Menschen mit einer Histaminintoleranz Beschwerden.
Welche Beschwerden bei einer Histaminintoleranz auftreten und wann Betroffene dennoch Lebensmittel wie Schokolade genießen können, weiß 24vita.de.

Manche Menschen reagieren ab einer bestimmten Menge von Histamin im Körper mit Beschwerden, besonders bei bestimmten Medikamenten und beim Verzehr von fermentierten Lebensmitteln wie Käse, Wurst, Sauerkraut, Hefeextrakt, Wein, Bier sowie Schokolade. Doch die gute Nachricht ist: Schokoladenliebhaber unter den Betroffenen mit Histaminintoleranz müssen auf die süße Kost nicht unbedingt verzichten.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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