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Laktoseintoleranz: Zehn Lebensmittel mit verstecktem Milchzucker

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Menschen mit einer Laktoseunverträglichkeit sollten bestimmte Produkte meiden, da diese unvermutet Milchzucker enthalten und Beschwerden verursachen können.

In manchen Regionen Deutschlands wird in der Brezenherstellung zusätzlich Fett (Butter) statt Schmalz oder Öl hinzugefügt, was bei Menschen mit Laktosintoleranz Symptome auslösen könnte.
1 / 10Die Breze ist nicht nur zur Wiesn-Zeit gefragt! Das traditionelle Laugengebäck ist beliebt bei Jung und Alt. Doch Vorsicht: Es könnte auch Milchzucker enthalten sein. Zwar besteht die Breze klassischerweise aus Mehl, Hefe, Wasser, Salz und Natron. In manchen Regionen Deutschlands wird aber auch zusätzlich Fett (Butter) statt Schmalz oder Öl hinzugefügt, was bei Menschen mit Laktosintoleranz Symptome auslösen könnte. © Shotshop/Imago
Tatsächlich wird bei der Herstellung von Brot und Backwaren im Handel oftmals auch Milch, Molke oder Milchpulver verwendet.
2 / 10Brot besteht doch nur aus Getreide, Laktose und Milchzucker sind demnach nicht enthalten – wirklich? Tatsächlich wird bei der Herstellung von Brot und Backwaren im Handel oftmals auch Milch, Molke oder Milchpulver verwendet. Menschen mit einer Laktosintoleranz könnten dann auf dieses Brot mit Symptomen reagieren. (Symbolbild) © alexkich/Imago
Croissants enthalten auch Laktose. Wenn Sie das Gebäck nicht gerade selbst backen, sollten Sie beim Bäcker Ihrer Wahl stets nachfragen, ob Milchzucker enthalten ist oder bei abgepackten Croissants auf die Zutaten-Liste achten.
3 / 10Hmm, lecker! So ein gut riechendes Croissant in den Kaffee getunkt, schmeckt doch einfach gut. Aber: Dieses französische Gebäck enthält auch Laktose und kann Menschen mit einer Intoleranz Probleme verursachen. Wenn Sie es nicht gerade selbst backen, sollten Sie beim Bäcker Ihrer Wahl stets nachfragen, ob Milchzucker enthalten ist oder bei abgepackten Croissants auf die Zutaten-Liste achten. (Symbolbild) © Jo Kirchherr/Imago
Verarbeitete Lebensmittel, wie Saucen, Aufläufe, Fertigprodukte und eben auch Kuchen können Milch und Milchprodukte enthalten.
4 / 10Welcher Kuchen soll es sein? Beim Blick in die Theke fällt die Wahl nicht leicht. Menschen mit Laktoseunverträglichkeit fragen am besten zunächst beim Konditor, welches süße Teilchen laktosefrei ist, um keine böse Überraschung zu erleben. Verarbeitete Lebensmittel wie Saucen, Aufläufe, Fertigprodukte und eben auch Kuchen können Milch und Milchprodukte enthalten. (Symbolbild) © F. Anthea Schaap/Imago
Auch in Toren kann Milchzucker enthalten sein.
5 / 10Was für Kuchen gilt, ist bei Torten leider nicht anders. Auch hier kann Milchzucker enthalten sein. Wenn Sie wissen, dass Sie auf Milchzucker mit Blähungen, Bauchkrämpfen oder Durchfall reagieren, gehen Sie auf Nummer Sicher und erkundigen sich nach den Inhaltsstoffen oder greifen einfach auf eine andere, tatsächlich laktosefreie Köstlichkeit wie Obst zurück. (Symbolbild) © F. Anthea Schaap/Imago
Viele Müsli-Hersteller geben Vollmilchpulver, Magermilchpulver oder ähnliches als Zutat in ihr Produkt. Für Menschen mit Laktoseintoleranz kann der Verzehr dann mit unangenehmen Folgen wie Durchfall enden.
6 / 10Frühstückszeit ist für viele Müslizeit! Auch hier gilt: Entweder die Getreidesorten selbst zusammenstellen oder beim Kauf einen genauen Blick auf die Zutaten legen. Denn: Viele Müsli-Hersteller geben Vollmilchpulver, Magermilchpulver oder ähnliches als Zutat in ihr Produkt. Für Menschen mit Laktoseintoleranz kann der Verzehr dann mit unangenehmen Folgen wie Durchfall enden. (Symbolbild) © VITTA GALLERY/Imago
Leberwurst, Mortadella, Wiener Würstchen und einige Salamisorten können Laktose enthalten – wichtig zu wissen für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit.
7 / 10Während die einen das Müsli in der Früh lieben, mögen die andere es eher herzhaft. Ein leckerer Aufschnitt darf da nicht fehlen. Doch: auch in Wurst kann Laktose enthalten sein. Leberwurst, Mortadella, Wiener Würstchen und einige Salamisorten sollten Menschen mit Laktoseintoleranz eher aussparen. (Symbolbild) © Frank Straube/Imago
Auch Essiggurken können Laktose enthalten.
8 / 10Dass sich auch in Brot, Wurst und Konserven Milchzucker versteckt, ahnen nur die wenigsten. Somit lohnt sich auch bei Essiggurken ein genauer Blick auf die Verpackung, damit Menschen mit Laktoseintoleranz den Snack für zwischendurch nicht bereuen. (Symbolbild) © niglaynike/Imago
Auch Pesto, Ketchup und Senf enthalten Laktose.
9 / 10 Selbst Pesto, Ketchup und Senf können Laktose enthalten. Die Zutatenliste auf der Packung verrät, ob Menschen mit einer Laktoseintoleranz dann besser auf ein anderes Produkt oder eine laktosefreie Variante zurückgreifen sollten. (Symbolbild) © Larissa Veronesi/Imago
Auch in Fischstäbchen und Kartoffelbrei kann Milchzucker enthalten sein.
10 / 10Gerade bei Fertiggerichten wie Fischstäbchen oder Kartoffelbrei sollten Menschen mit Laktoseintoleranz vorsichtig sein. Auch hier kann Milchzucker enthalten sein. (Symbolbild) © Imago

Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall – Denjenigen, die bestimmte Milch und Milchprodukte nicht oder nur schlecht vertragen, kommen diese Symptome nur allzu bekannt vor. Dabei sind es leider nicht nur unmittelbar diese Lebensmittel, die Magen-Darm-Probleme verursachen. So manche Produkte enthalten Laktose, ohne dass man es zunächst vermuten würde. Daher ist es wichtig für Betroffene mit Laktoseintoleranz, diese zu kennen. Dennoch gibt es auch Milchprodukte wie spezifische Käse und Joghurt, die erlaubt sind.

Bei einer Laktoseunverträglichkeit kann der Körper den in Milch enthaltenen Milchzucker nicht verdauen. Grund dafür ist ein angeborener oder erworbener Enzymmangel an Laktase – dem Verdauungsenzym der Laktose. Laktase wird benötigt, damit Milchzucker richtig verstoffwechselt werden kann. Nicht immer verursachen Lebensmittel mit Milchzucker schwere Symptome – die Menge an Laktose, die verdaut werden muss, ist entscheidend.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden.

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