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Die optimale Raumtemperatur fürs Schlafzimmer: So schlummern Sie am besten

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Mädchen liegt in Bett und liest
Welche Wohlfühltemperatur sollte im Schlafzimmer erreicht werden? © Imago

Ihr Schlaf wird durch nächtliches Schwitzen gestört? Die falsche Schlaftemperatur kann das Problem sein. Wie kühl es sein sollte, erfahren Sie hier.

Über die richtige Schlaftemperatur lässt sich streiten? Jein. Fakt ist: Jeder Mensch hat ein anderes Temperaturempfinden: Wo es den einen auch bei 22 Grad Celsius noch fröstelt, hat der andere bereits die kurze Hose angezogen. Wer den ganzen Tag am Bürotisch sitzt, wird auch eher frieren als ein Handwerker, der ständig in Bewegung ist. Daher sollte man die Raumtemperatur immer den eigenen Bedürfnissen anpassen. Um Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, ist eine landläufige Empfehlung, die Temperatur in Wohnräumen auf 21 Grad einzustellen. Wem das zu kühl ist, kann mit warmen Decken und dicken Pullovern ein paar Grad dazu schummeln, ohne Räume zu überheizen. Denn dies wirkt sich negativ auf die Schleimhäute von Nase, Augen und Mund aus. Trockenheitsgefühl und höhere Infektanfälligkeit sind die Folge.

Doch die 21-Grad-Regel gilt nicht für Räume, in welchen man sich selten aufhält. So ist es Unsinn, das Gästezimmer oder das selten genutzte Ankleidezimmer auf diese Temperatur aufzuwärmen. Auch die Raumtemperatur im Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein.

Schlaftemperatur richtig einstellen

Überheizt sollte der Schlafraum nicht sein, genauso wenig eiskalt. Je nach Quelle schwanken die Empfehlungen zur optimalen Raumtemperatur im Schlafzimmer. Der Energiekonzern E.ON empfiehlt etwa eine Schlaftemperatur von 16-18 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent im Erwachsenenschlafzimmer. Auf den Seiten diverser Betten- und Bettwarenhersteller ist die Rede von 16 bis 20 Grad Celsius, die im Schlafgemach erreicht werden sollten. Probieren Sie am besten aus, bei welcher Temperatur Sie am besten schlafen können.

Außerdem essenziell wichtig: Vernachlässigen Sie nicht die Qualität der Bettwaren. So sollten Bettdecke, Matratze, Kissen und Bettwäsche einerseits Wärme isolieren, aber gleichzeitig temperaturausgleichend und feuchtigkeitsregulierend wirken. Viele schwören hier auf Hightech-Materialien wie Mikrofaser.

Atmungsaktiv & feuchtigkeitsregulierend

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Bitte nicht zu kalt: das ideale Raumklima für erholsame Nächte

Eine etwas kühlere Raumtemperatur hält Sie nicht nur vom Schwitzen ab: auch die Luftfeuchtigkeit pegelt sich schneller auf einem gesunden Niveau ein, wenn Räume nicht zu stark erwärmt werden. Trockene Luft im Schlafzimmer ist vor allem deshalb suboptimal, weil so Schleimhäute von Nase und Mund austrocknen. Trockene Lippen nach dem Aufwachen können ein Anzeichen dafür sein. Entgegenwirken können Sie trockener Raumluft etwa durch regelmäßiges Lüften. Im Winter kann auch ein Luftbefeuchter Sinn ergeben.

Lüften ist generell wichtig, um einer Schimmelbildung im Schlafzimmer vorzubeugen. Öffnen Sie dazu am besten morgens und abends für mehrere Minuten das Schlafzimmerfenster komplett und sorgen Sie für Durchzug. Begünstigt wird Schimmel im Schlafzimmer unter anderem durch zu niedrige Temperaturen unter 16 Grad Celsius und hohe Luftfeuchtigkeit, etwa durch viele Zimmerpflanzen.

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