Senioren: In Zukunft Arztbesuch per Videochat

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Technik soll Älteren das Leben zu Hause erleichtern

Berlin - Herzfrequenz, Arztgespräch oder Gymnastik - Mit ihrem Fernseher und neuester Technik sollen ältere Menschen bald zu Hause selbständiger und gesünder leben.

Das ist das Ziel des vom Bund mit 25 Millionen Euro unterstützten Projekts „Smart Senior“, das Ende September nach dreieinhalb Jahren Forschung abgeschlossen wird. Zum Beispiel sollen Sensoren künftig rechtzeitig eine offene Wohnungstür oder einen brennenden Herd erkennen und Alarm schlagen. Smartphones könnten die Sauerstoffsättigung im Blut und die Herzfrequenz eines Patienten messen und automatisch an den behandelnden Arzt schicken. Auch eine ärztliche Televisite per Videochat soll bald möglich werden.

Bei einer Präsentation am Mittwoch in Berlin zeigten sich die Verantwortlichen mit den Forschungsergebnissen zufrieden. Ein letzter Test mit Menschen im Alter von 55 bis 88 Jahren habe gezeigt, dass sie durchaus mit den technischen Lösungen umgehen könnten, sagte ein Sprecher der Telekom, die an dem Projekt beteiligt ist.

„Das Fernsehen, das jeder zu Hause hat, ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Kommunikation.“ Mit einem Serviceportal am TV-Bildschirm können Senioren etwa ihren Blutdruck, Gewicht oder EKG-Werte zur Auswertung an das Berliner Universitätsklinikum Charité senden. Per Video-Chat können sie sich mit Bekannten unterhalten oder sich direkt mit Fragen oder Problemen an Mitarbeiter der Klinik wenden.

dpa

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