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Stecken Sie in einer toxischen Beziehung? Sieben Anzeichen sprechen dafür

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Von: Juliane Gutmann

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Erfüllte Beziehungen – ob mit Partner, Familie oder Freunden – schenken Kraft. Doch es gibt auch Menschen, die einem nicht guttun. Dann sprechen Psychologen von toxischen Beziehungen.

Etwas Giftiges wirkt toxisch auf den Körper. Auch zwischenmenschliche Beziehungen können diese Wirkung auf einen haben. Nämlich dann, wenn die Gesellschaft einer Person nicht guttut, sondern im Gegenteil seelisch belastet oder sogar krank macht. Dann ist die Rede von toxischen Beziehungen. „Toxische Beziehungen sind im Kern dysfunktionale Beziehungen“, wird Paartherapeut Andreas Kirsche aus Hamburg von der Deutschen Presseagentur dpa zitiert. Sie würden in der Regel nach einem Muster funktionieren: Die Bedürfnisse des einen Partners stehen im Vordergrund und werden dominant eingefordert. Der andere Partner hat die Aufgabe, diese Bedürfnisse zu erfüllen, heißt es weiter vonseiten der dpa.

Im Interview mit dem Südwestrundfunk (SWR) erklärte Beziehungsexpertin Susanne Kraft, dass ein toxischer Partner auffällig häufig mit Kritik, Schuldzuweisungen und Herabwürdigungen reagiere. Ein großes Bedürfnis nach Dominanz, Macht und Kontrolle wäre typisch für einen toxischen Partner. Auch ein Abhängigkeitsverhältnis sei oft zu beobachten, so Kraft weiter. Die „Opfer“ des dominanten Partners hätten entsprechend oft große Probleme, sich aus der ungesunden Beziehung zu lösen.

Doch wie erkenne ich, dass ich in einer toxischen Beziehung feststecke?

Traurige Frau sitzt auf Bett
Toxische Beziehungen können nicht nur seelisch, sondern auch körperlich krank machen. © Imago

Acht Zeichen, die für eine toxische Beziehung sprechen

Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die für ein toxisches Verhältnis zwischen zwei Menschen sprechen. Paartherapeut und Autor Christian Hemschemeier nennt sieben typische Verhaltensmuster im Gespräch mit dem SWR:

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