Coronakrise

Mehr Kinderkrankentage: Das sollten Eltern bis Ende 2020 beachten

Eltern haben Anspruch auf Kinderkrankengeld.
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Eltern haben Anspruch auf Kinderkrankengeld.

Ist das Kind krank, dürfen die Eltern zu Hause bleiben: Wegen der Corona-Pandemie stehen Betroffenen 2020 jetzt mehr Krankentage zur Betreuung der Kinder zur Verfügung.

Wegen der Coronakrise stehen gesetzlich Versicherten in diesem Jahr mehr Krankentage zur Betreuung ihrer Kinder* zur Verfügung. So soll das Kinderkrankengeld für Elternpaare für jeweils fünf zusätzliche Tage und für Alleinerziehende für zusätzliche zehn Tage gewährt werden, wie die Spitzen der Großen Koalition einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (Stand: 26. August 2020) beschlossen hatten.

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Wegen Coronakrise: Eltern bekommen mehr Kinderkrankentage

„Angesichts der Corona-Pandemie kann der bestehende Anspruch in manchen Fällen nicht ausreichen", hieß es laut dpa in dem Beschluss. Zur Pflege eines erkrankten Kindes stehen Eltern dem Bericht zufolge in der Regel pro Jahr zehn freie Arbeitstage zu. Bei Alleinerziehenden seien es bis zu 20 Tage. Das gelte für alle Kinder unter zwölf Jahren.

Darüber hinaus könnten auch Personen, die wegen der Corona-Pandemie Angehörige pflegen oder Pflege neu organisieren müssen, im Jahr 2020 bis zu 20 Arbeitstage der Arbeit fernbleiben, heißt es weiter in dem Bericht. Und auch das Pflegeunterstützungsgeld könne bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden - wenn die Pflege aufgrund von Corona-bedingten Versorgungsengpässen zu Hause erfolgte.

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Ärzte: Zahl der Kinderkrankentage sollte erhöht werden

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) lobt den Beschluss - hält ihn jedoch nicht für ausreichend. Die Zahl der Kinderkrankentage für Arbeitnehmer solle aus Sicht der Kinderärzte deut­lich erhöht werden, wenn Kinder mit Infekten der oberen Atemwege zu Hause bet­reut werden müssen, hieß es in einem vom Ärzteblatt (Stand: 26. August 2020) veröffentlichten Beitrag. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Quellen: dpa, aerzteblatt.de

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