Trotz Corona

Karriere im Home-Office? Mit dieser kleinen Angewohnheit sammeln Sie Pluspunkte beim Chef

Eine Frau arbeitet im Home-Office.
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Aus der Traum für die Karriere – dank Corona? Das muss nicht sein. Im Home-Office sollten Sie nur einen wichtigen Tipp beachten.

Bessere Work-Life-Balance, mehr Zeit für die Familie: Viele Mitarbeiter wissen Home Office zu schätzen. Doch platzt zuhause der Traum von der großen Karriere?

Home-Office ist in der Corona-Krise für viele Unternehmen zum Standard geworden, um die Infektions-Zahlen mit Covid-19 in Schach zu halten und die Ansteckungsgefahr für die eigenen Mitarbeiter zu minimieren. Schon vor der Pandemie wussten viele Arbeitnehmer die Vorteile der Heimarbeit zu schätzen: Die lästige Pendelzeit entfällt, die Arbeit läuft entspannter von der Hand und Eltern haben mehr Zeit für die Familie.

Doch wer Karriere machen und im Unternehmen aufsteigen will, sieht mangels Präsenz gerade seine Felle davon schwimmen. Ist ein beruflicher Aufstieg aus dem Home-Office* überhaupt möglich?

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Karriere im Home-Office: Frühere Studie offenbart negative Auswirkungen

Wie eine frühere Studie der University of California Santa Barbara zeigt, soll Anwesenheit im Unternehmen tatsächlich ein wichtiges Kriterium sein, um beim Vorgesetzten zu punkten. Wie die Forscher herausfanden, wirken Mitarbeiter, die körperlich anwesend sind, oft engagierter, produktiver und härter arbeitend als Kollegen, die nicht im Büro arbeiten. Die gute Nachricht dabei ist: Wenn das ganze Team im Home Office arbeitet, erleidet keiner einen Nachteil mangels Anwesenheit.

Gute Kommunikation ist das wichtigste Signal im Home-Office an den Chef

Im Home-Office ist deshalb wichtiger denn je, die richtigen Signale zu setzen, um beim Chef einen guten Eindruck zu hinterlassen und seine Karriere-Chancen zu erhöhen. Wie das geht? Indem Sie sich proaktiv einbringen, starke Ideen präsentieren und top Leistung zeigen, rät Katharina Wolff, Personalberaterin für die digitale Wirtschaft. Für Karrierewillige im Home-Office hat sie den ultimativen Geheimtipp parat: „Am allerwichtigsten ist eine gute Kommunikation“, verrät sie im Interview mit dem Karriereportal Business Insider. Bringen Sie sich in Online-Meetings ein, schlagen Sie dem Chef Lösungen vor und sagen Sie ruhig auch, was Ihrer Meinung nach schlecht läuft.

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Corona-Krise zeigt: Anwesenheit weniger wichtig als angenommen

Entwickeln Sie eine virtuelle Empathie für den Gegenüber – „Ein Gefühl dafür, wie es dem anderen geht und die Fähigkeit, sich in ihn hineinzuversetzen“, meint Wolff. Und das ganze auch aus der Ferne am heimischen Schreibtisch. „Was uns Corona gezeigt hat: Physische Anwesenheit ist in vielen Fällen weniger wichtig, als wir lang angenommen haben“, schließt die Personalberaterin. Und das ist sicher eines der positivsten Dinge, welche die Corona-Krise mit sich bringt.(as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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