„Auf Aida-sehen – ich komme wieder!“

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Stolzer Kreuzfahrer: Unser Kinderreporter Florian vor dem bunt bemalten Rumpf der AIDAvita.

Kreuzfahrt war das Thema, zu dem wir unsere Kinderreporter in diesen Ferien auf Reisen geschickt haben. Florian (12) aus München fuhr mit seiner Schwester Stefanie (17), seiner Mama und deren Freund Michael...

...mit der AIDAvita eine Woche von Mallorca aus entlang der spanischen Küste und weiter bis nach Lissabon und zurück.

Alle an Bord: Florian mit Schwester Stefanie, seiner Mutter und deren Freund Michael.

Angekommen sind wir abends mit dem Flugzeug in Palma de Mallorca. Hier war es viel wärmer als zu Hause. Ein Bus mit Klimaanlage brachte uns zum Hafen. Schon von der Ferne sahen wir das riesengroße, beleuchtete AIDAschiff. Beim Einchecken wurden erst einmal Fotos für unsere Bordkarten gemacht. Das ist eine Art Pass, den man vorzeigen muss, wenn man im Hafen aussteigt oder wieder an Bord kommt. Daniel vom Kinderclub hat uns Kinder auch gleich zum Treffen am nächsten Tag eingeladen. Als wir das große Schiff betraten, habe ich erst einmal geglaubt, dass ich in einem Hotel bin: dicke Teppiche am Boden, viele Aufzüge und Treppen, die uns zu unserer Kabine auf Deck 6 brachten. Viel Zeit hatte ich nicht zum Staunen, denn kurz darauf verließen wir schon mit lautem Hupen den Hafen. Alle Passagiere standen an Deck und feierten bei Musik und Sekt (natürlich nur für die Erwachsenen) den Beginn der Reise.

Wir schauten auf die Lichter an Land, winkten den Menschen dort zu und waren gespannt auf die Abenteuer, die uns erwarteten. Es war schon sehr spät, als wir dann dazu kamen noch ein bisschen was zu essen (es gibt jeden Abend bis 24 Uhr Pizza!) und dann müde in unsere Betten fielen. Wir hatten eine Außenkabine, von der wir durch ein kleines Fenster das Meer sehen konnten.

DIE CHECKLISTE VON KINDERREPORTER FLORIAN

Reisedauer: sieben Tage. Unsere Route ging von Palma de Mallorca über Cádiz, Lissabon, Málaga und Cartagena wieder zurück nach Mallorca.

Das beste Angebot für Kinder auf dem Schiff ist der Kidsclub bzw. Teensclub. Es wird nie langweilig, weil die Betreuer immer lustige Ideen haben.

Was mir beim Essen am besten geschmeckt hat: die leckeren Pfannkuchen zum Frühstück und die gute Pizza beim Abendessen.

Welcher Hafen mir am besten gefallen hat: Cartagena. Man konnte viele Luxusyachten und andere Schiffe sehen und der Spaziergang am Hafen entlang war wunderschön.

Der beste Platz auf dem Schiff: der Salzwasserpool auf dem Sonnendeck. Obwohl er ziemlich klein ist, waren meine Schwester und ich oft im Pool und haben Ball gespielt.

Wen ich alles kennengelernt habe: viele Kinder aus ganz Deutschland, die auch im Kidsclub waren.

Der tollste Landgang: die Bootsfahrt vor der Küste von Cádiz. Wir haben ganz viele Delfine und sogar einen Wal gesehen.

Mein Lieblings-Crewmitglied: Eigentlich sind alle Crewmitglieder supernett, aber Oskar, ein Kellner, ist mein Lieblings- Crewmitglied, weil er meinen neuen Ball, den ich eines Abends im Restaurant verloren hatte, wieder gefunden und ihn mir zurückgebracht hat.

Der schönste Sonnenuntergang war in Málaga. Wir haben viele tolle Bilder gemacht.

Das witzigste Unterhaltungsprogramm: die Kidsshow, die die Betreuer mit uns Kindern geprobt und aufgeführt haben.

Was ich nie vergessen werde: die lustigen Delfine auf der Bootstour in Cádiz.

 

Die Kabine ist relativ klein für vier Personen, dafür ist sie aber sehr praktisch eingerichtet und es gibt sogar einen kleinen Fernseher mit eigenem Club-TV jeden Abend. Am nächsten Tag war ein Seetag, das heißt, es wurde kein Hafen angelaufen, und somit hatten wir genug Zeit, in aller Ruhe das Schiff mit seinen 12 Decks zu erkunden. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr hinaus, was es da alles gab. Drei Restaurants, zahlreiche Bars, ein Theater, das Außendeck mit Pool und sogar eine eigene, komplett eingerichtete Klinik (was meine Mutter besonders interessierte, weil sie Ärztin ist). Für die Kinder und Jugendlichen gab es den Kids- und Teensclub. Am dritten Tag unserer Kreuzfahrt legten wir an der Küste von Andalusien in Cádiz an. Wir hatten einen Ausflug mit dem Titel „Wale und Delfine“ gegebucht. Mit dem Bus ging es nach Tarifa nahe der Meerenge von Gibraltar. Dort stiegen wir in ein kleines Fischerboot und fuhren aufs offene Meer hinaus. Ich starrte gespannt aufs Meer, in der Hand hielt ich die Fotokamera, und hoffte, einige Delfine und Wale zu sehen. Und tatsächlich, schon bald tauchte ganz nah eine Gruppe Delfine auf. Sie waren gar nicht scheu, sondern begleiteten unser Boot ein Stück und sprangen lustig durchs Wasser. Leider war der Seegang so stark, dass das kleine Boot ordentlich schaukelte und vielen Passagieren schlecht wurde. Auch meiner Schwester und mir war schon ganz flau im Magen. Gott sei Dank hatte meine Mama Kaugummi gegen Übelkeit dabei, sie haben sehr gut geholfen. Für das tolle Abendessen an Bord waren wir alle wieder fit. Am nächsten Tag ankerte die AIDAvita im Hafen von Lissabon.

Wir machten einen Ausflug in die Altstadt. Ein tolles Erlebnis waren die „Elevadores“, die 100 Jahre alten Aufzüge, die auf eine Aussichtsplattform fuhren. Von dort oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf Lissabon. Dann kam wieder ein Seetag. Das Meer war ganz glatt und es war wunderbar sonnig und warm. Obwohl meine Mama große Angst vor Seekrankheit hatte und einen Haufen Medikamente dabei hatte, wurde keiner von uns krank.

Auf See hatte ich Zeit, einmal in Ruhe ein Buch im Liegestuhl auf dem Sonnendeck zu lesen oder im Pool zu schwimmen. Die Erwachsenen haben Volleyball gespielt. Irgendwann hatte ich genug vom Herumliegen und machte mich mit anderen Kindern vom Kidsclub zum Fitnessstudio auf. Dort kann man auf dem Laufband trainieren und hat dabei einen tollen Blick aufs offene Meer hinaus. Da macht Sport gleich doppelt Spaß!

Am Tag darauf legten wir in Málaga ganz im Süden von Spanien an. Mit dem Bus ging’s aus Spanien hinaus nach Gibraltar, einem kleinen Landzipfel, der zu England gehört. Alle sprechen dort Englisch und ich konnte unseren Busfahrer sogar ganz gut verstehen. Wir stiegen auf Minibusse um und machten eine Fahrt am Felsen von Gibraltar vorbei zum Europapunkt. Dort kann man auf einen Blick drei Länder sehen: England, Spanien und in der Ferne Marokko auf dem afrikanischen Kontinent!

Freundschaft: Kellner oskar hat Florians Ball wieder gefunden.

Meine Schwester und ich machten viele schöne Bilder von einem Leuchtturm. Als wir wieder in den Bus einstiegen, merkte meine Schwester, dass sie ihre Kameratasche mit der Bordkarte darin am Leuchtturm liegen gelassen hat. Wir machten uns große Sorgen, ob meine Schwester nicht mehr auf das Schiff zurück darf, aber nachdem meine Mama mit der netten Frau von der Rezeption telefoniert hat und sie sagte, es sei kein Problem, waren wir alle sehr erleichtert.

Auf dem berühmten Affenfelsen besuchten wir eine wunderschöne Tropfsteinhöhle und konnten davor die vielen frechen Affen sehen, die alle auf den Bussen herumturnten.
Vor der Rückfahrt freuten sich vor allem meine Mama und Schwester, da noch genügend Zeit zum günstigen Einkaufen blieb – ich nahm für meine Briefmarkensammlung ein paar schöne Marken von Gibraltar mit.

Am vorletztenTag kamen wir in Cartagena, einer Stadt an der Südostküste Spaniens an. Heute hatten wir mal keine Lust auf einen Ausflug, sondern erkundeten die schöne Stadt auf eigene Faust. Bei 40 Grad schwitzten wir ordentlich bei einer Burgbesichtigung. Da ist man dann froh, wenn man zurück ist auf dem Schiff und in den Pool springen kann.

Auf hoher See: Unser Kinderreporter war mit der AIDAvita im Mittelmeer und Atlantik unterwegs.

Und dann war auch leider schon der letzte Abend unserer Schiffsreise gekommen. Wir aßen noch einmal im Restaurant zu Abend. Es gab jedes Mal ein riesiges Buffet mit einer gigantischen Auswahl an Speisen, die direkt vor unseren Augen zubereitet wurden. Selbst auf meine geliebten Pommes musste ich nicht verzichten. Früh morgens legten wir wieder in Palma de Mallorca an, wo wir eineWoche vorher gestartet waren. Da unser Flug erst abends ging, hatten wir noch genug Zeit, uns die berühmte Kathedrale von Mallorca anzuschauen und danach noch ein letztes Mal in den Pool auf dem Schiff zu hüpfen. Nach diesem schönen letzten Tag hieß es schließlich „Auf AIDAsehen“ und wir flogen zurück nach Hause.

Die Kreuzfahrt mit der AIDAvita war der schönste Urlaub, den ich je hatte, und ich möchte unbedingt wieder einmal auf einem so tollen Schiff der AIDA-Flotte mitfahren!

REISE-INFOS ZUR AIDAVITA

DAS SCHIFF Die AIDAvita ist das zweite Schiff aus der Flotte der sieben Clubschiffe mit dem markanten Kussmund am Bug. Sie wurde 2002 gebaut, ist 202 Meter lang und hat 633 Kabinen für Passagiere. Auf den zwölf Decks gibt es unter anderem drei Restaurants (mit insgesamt 2500 Quadratmeter Fläche), fünf Bars, Pools, Theater, Fitness und Sonnendecks (3450 Quadratmeter Fläche).

DIE ROUTE Die AIDAvita ist im Winter 2010/11 in der Karibik unterwegs. Ab 14. Mai 2011 fährt sie wieder im Mittelmeer die von Kinderreporter Florian beschriebene Route ab/bis Palma de Mallorca.

PREISE Sieben Tage ab/bis Mallorca kosten ab 980 Euro pro Person. Kinder im Alter von zwei bis 15 Jahren reisen in der Sparsaison kostenlos in der Kabine der Eltern mit, in der Hauptsaison liegt die Kinderpauschale bei 100 Euro.

NEBENKOSTEN Auf AIDASchiffen reist man all inclusive, das heißt zu den Mahlzeiten sind auch Getränke (alkoholfreie Softdrinks, Bier, Wein) kostenlos. Ansonsten kosten z. B. eine Limo 2,40 Euro, ein Kaffee 1,90 Euro. Auch Trinkgelder sind im Preis enthalten. Organisierte Landausflüge kosten extra (zwischen rund 40 und 120 Euro).

BUCHUNG Im Reisebüro, telefonisch im AIDA-Servicecenter unter 03 81/20 27 07 07 oder online unter www.aida.de.

 

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