Mobil in der Ferne: 10 Tipps für den Mietwagen

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Flexibel unterwegs: Mit einem Mietwagen kann man den Urlaub nach Lust und Laune den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Mit dem Auto ferne Länder zu erkunden, ist dank Mietwagen kein Problem. Der Urlaub lässt sich so nach Lust und Laune gestalten. Hier 10 Tipps: 

Damit der Roadtrip auch wirklich gelingt und die Erwartungen erfüllt, hat der Mietwagenvermittler holiday autos eine Checkliste mit den zehn wichtigsten Punkten für die Planung zusammengestellt.

1. Auf den richtigen Führerschein achten

Ohne den entsprechenden Führerschein darf man keinen Leihwagen fahren. Das gilt für alle Mitreisenden, die sich bei der Autovermietung als Fahrer eintragen lassen wollen. Falls ein internationaler Führerschein vorgeschrieben ist, steht dies im Mietwagen-Voucher. Wer diese internationale Fahrerlaubnis beantragt, muss etwa vier Wochen Bearbeitungszeit einplanen. Um einen Mietwagen fahren zu dürfen, wird übrigens meistens ein Mindestalter von 21 Jahren vorausgesetzt.

2. Ohne Kreditkarte gibt’s gar nichts

Autovermietungen fordern weltweit die Vorlage einer Kreditkarte zur Hinterlegung der Kaution. Kaum ein Autoverleiher akzeptiert heute eine Barkaution, und falls doch, kann schnell ein vierstelliger Geldbetrag fällig werden. Wer keine Kreditkarte besitzt, muss sie rechtzeitig vor Urlaubsantritt bei seiner Bank beantragen.

3. Besser zu Hause schon den Mietwagen buchen

Sich ganz spontan vor Ort für einen Mietwagen zu entscheiden, hört sich vielleicht toll an, den Vertrag dann womöglich in einer fremden Sprache zu unterschreiben birgt aber kein geringes Risiko. Sicherer ist, seinen Mietwagen im Voraus über deutschsprachige Anbieter zu buchen. Wichtig ist, sich über die notwendigen Versicherungen aufklären zu lassen, länderspezifische Ausnahmen zu kennen (zum Beispiel Ausschluss von Reifenschäden oder Glasbruch bei der Kaskoversicherung), die Freikilometer abzuklären und auch die Regelung fürs Betanken vor der Rückgabe des Autos zu wissen. Normalerweise gilt vollgetankt übernehmen – vollgetankt zurückgeben, in einigen Ländern müssen Kunden jedoch die erste Tankfüllung (sehr teuer) bezahlen und können dafür den Wagen mit leerem Tank zurückgeben.

4. Clevere Routenplanung und richtige Etappenlänge

Straßenkarten, Google Maps oder Navigationssysteme machen es einfach, seine Reiseroute im Vorfeld gut zu planen. Natürlich will man so viel wie möglich sehen – und dennoch sollte man sich nicht zu viel vornehmen, sonst kann’s unterwegs schnell hektisch werden. Wichtiger Faktor ist die zur Verfügung stehende Zeit. Pro Tag maximal 500 Kilometer Fahrt zu berechnen, ist sinnvoll. Besser sind etwa 300 Kilometer, damit unterwegs auch die Möglichkeit für Besichtigungen und Pausen besteht – und jederzeit ein spontaner Abstecher möglich ist.

5. Soll es eine Rundreise sein oder mietet man Einweg?

Eine Rundreise startet und endet am Ausgangspunkt. Alternativ kann man sich auch entscheiden, von einer Stadt aus mit dem Mietwagen zu starten und den Mietwagen in einer anderen Stadt zurückzugeben. Für die zweite Variante können jedoch Kosten für eine Einwegmiete des Fahrzeugs anfallen. Bei der Planung sollte man aber nicht nur den Kostenfaktor in Betracht ziehen, sondern Faktoren wie die zur Verfügung stehende Reisezeit, die Dimension der Entfernungen am Urlaubsziel sowie Mehrkosten für eventuell notwendige Gabelflüge.

6. Straßenverkehrsregeln am Urlaubsziel beachten

Wer im Ausland unterwegs ist, muss sich auf Abweichungen der Straßenverkehrsregeln einstellen. Nichtwissen schützt auch im Urlaub vor Strafe nicht, darum ist es besser, sich vorab gründlich online (zum Beispiel beim ADAC unter www.adac.de) oder beim Fremdenverkehrsamt zu informieren. Auch über eventuelle Maut- und Vignettenpflicht sollte man vorab Bescheid wissen.

7. Günstige Tarife fürs Handy oder mit Prepaid telefonieren

Mobiltelefon, Tablet-Computer und Notebook sind inzwischen für viele Bestandteil des Alltags und werden auch im Urlaub genutzt, um zum Beispiel unterwegs im Hotel Bescheid zu geben. Wer sich vorab gut informiert und Preise vergleicht, kann teure Roamingkosten sparen. Eine Möglichkeit ist auch, sich am Urlaubsziel eine oft sehr günstige Prepaid-Karte zu kaufen und damit zu telefonieren. Nicht vergessen: Ladegerät für die Akkus und den passenden Steckdosen-Adapter.

8. Die Anforderungen an die Packliste

Auf Autoreisen gehören manche Dinge ins Gepäck, auf die man beim Fahren nicht verzichten kann. Dazu gehören zum Beispiel eine Ersatzbrille beziehungsweise Kontaktlinsen, die Sonnenbrille und eine gute Sonnencreme. Laut ADAC gibt es übrigens im Ausland keine Vorschrift, dass eine Ersatzbrille mitgeführt werden muss, darauf verzichten sollte man aber auf gar keine Fall. Wer mit Kindern verreist, listet Lieblingsspielzeuge auf und vereinbart mit den Kleinen, was mitgenommen wird und vergisst auch nicht, mit ein paar Extra-Überraschungen für eventuelle Anfälle von Langeweile gewappnet zu sein.

9. Gepäckstücke auf die Fahrzeuggröße abstimmen

Das Gepäck für den Roadtrip muss nach etwas anderen Gesichtspunkten ausgewählt werden als bei einem Hotelurlaub. Unterwegs muss es täglich morgens im Kofferraum verstaut und abends wieder herausgeholt werden. Ideal sind dabei mittlere Koffergrößen, dazu zum Beispiel eine faltbare Tasche, in die man alles für eine Übernachtung umpacken kann. Generell sollte man Wertsachen nie im Auto lassen, auch nicht bei kurzen Stopps, und immer darauf achten, dass Gepäckstücke blickgeschützt im Kofferraum aufbewahrt werden.

10. Buchungsbestätigung und alle wichtigen Infos

Der Mietwagen-Voucher ist die Buchungsbestätigung für das Ferienauto und steht ganz oben auf der Liste der Dinge, die keinesfalls zu Hause bleiben dürfen. Hier sind Name, Adresse und Telefonnummer der Autovermietung, Vermietbedingungen wie die Tankregelung und sämtliche Leistungen übersichtlich in deutscher Sprache vermerkt. So weiß man genau, was im Preis enthalten ist. Wer die Buchungsbestätigung trotzdem vergisst, kann die E-Mail von unterwegs im Posteingang abrufen. Oder das Reisebüro, bei dem man gebucht hat, schickt einem den Voucher zu. Eine Möglichkeit ist auch, den Voucher sowie eingescannten Führerschein, Ausweis und E-Ticket auf einem USB-Stick mitzunehmen.

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