So vermeidet man Konflikte im Ehrenamt

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Ob in der Suppenküche oder einem Verein: Ehrenamtliche Helfer sind wichtig. Ihre Funktion sollte klar umrissen sein. Foto: Carmen Jaspersen

Köln (dpa/tmn) - Viele ehrenamtliche Helfer lieben ihre Aufgabe. Manch einer so sehr, dass sie einfach Aufgaben anderer übernehmen. Das kommt nicht gut an. In solch einem Fall gibt es mehrere Wege, den Konflikt zu lösen.

Arbeiten mehrere ehrenamtliche Helfer in einer Organisation zusammen, kann das zu Konflikten führen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Konkurrenz um Zuständigkeiten entsteht. Weniger Probleme gibt es, wenn die Einrichtung von vornherein ein klares Aufgabenprofil vorgibt. So komme sich keiner in die Quere, erläutert Gabi Klein vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (kda). Da Ältere darauf nur bedingt Einfluss haben, sollten sie sich zumindest beim ersten Kennenlernen danach erkundigen. Sie können beispielsweise fragen, wie eindeutig ihre Aufgaben definiert und von anderen abgegrenzt sind.

Treten dennoch Probleme auf, haben Senioren mehrere Möglichkeiten. Sie können zum Beispiel den Ehrenamtskoordinator mit ins Boot holen, den es in den meisten Einrichtungen gibt. Ist das nicht möglich, gibt es manchmal die Möglichkeit der Supervision. Das ist eine Form der Beratung, bei der sie ihr Handeln reflektieren können. Ist das Verhältnis zwischen den Mitarbeitern der Einrichtung gut und vertrauensvoll, können Ehrenamtler den Konflikt auch persönlich mit der betreffenden Person klären.

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