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Geschirrspüler richtig einräumen: Sieben Dinge, die nie in die Spülmaschine dürfen

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Von: Andrea Stettner

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Beim Einräumen der Spülmaschine passieren so manche Fehler. Bestimmte Geschirrteile und Töpfe dürfen etwa gar nicht in den Geschirrspüler, denn sie könnten kaputtgehen.

Die Deutschen lieben ihre Spülmaschine. Kein Wunder, schließlich erspart sie uns den lästigen und langwierigen Abwasch per Hand. Einige Teile sollten Sie dennoch immer mit der Hand spülen, damit Sie noch lange Freude daran haben.

Eingeräumter Geschirrspüler. Beschichtete Pfannen dürfen nicht in die Spülmaschine, sie können kaputtgehen.
Beschichtete Pfannen in die Spülmaschine? Das ist keine gute Idee. Die Oberfläche kann darunter leiden und kaputtgehen. © Andre Bonn/Imago

1. Beschichtete Pfannen und Töpfe nie in die Spülmaschine

Beschichtete Pfannen und Töpfe sollten Sie lieber von Hand spülen. Sowohl die aggressiven Reinigungsmittel als auch das Reinigungssalz greifen die Beschichtung an. Dadurch wird sie stumpf und verliert ihre Antihaft-Eigenschaft. Im schlimmsten Fall löst sich die Beschichtung sogar und es bilden sich Risse. Auch beim Kochen mit Teflonpfannen können einige Fehler passieren.

2. Kunststoff

Nicht alle Gegenstände aus Kunststoff überleben einen Spülgang im Geschirrspüler. Bei den teils hohen Temperaturen in der Spülmaschine bis zu 70° Celsius können sich Kunststoff-Teile verfärben, verziehen oder gar schmelzen. Räumen Sie deshalb nur Teller, Becher oder ähnliches in die Spülmaschine, wenn diese auch als „spülmaschinengeeignet“ oder „spülmaschinenfest“ gekennzeichnet sind. Dies erkennen Sie am Aufdruck an der Unterseite des Geschirrs.

3. Holzlöffel und Schneidebretter aus Holz

Auch Holzlöffel, Schneidebretter, Pfannenwender und andere Kochutensilien aus Holz vertragen Hitze nur schlecht. Das Holz verzieht sich, wird porös oder rissig und ist dann kaum noch zu gebrauchen. Deshalb auch hier der Rat: immer von Hand spülen!

4. Schneidemesser

Wer richtig gute Kochmesser besitzt, sollte sie gut behandeln, damit sie weiterhin scharf bleiben. Leider heißt das auch: Schneidemesser nie in die Spülmaschine geben! Die Säuren und Laugen von Geschirrspültabs und -pulver sorgen für stumpfe Klingen.

5. Kristallglas

Gläser und Schüsseln aus Kristallglas dürfen ebenfalls nicht in den Geschirrspüler. Das Glas verliert sonst seinen besonderen Glanz und wird milchig.

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6. Gegenstände aus Metall wie Aluminium, Kupfer oder Zinn

Mit Ausnahme von rostfreiem Besteck ist es keine gute Idee, Dinge aus Metall im Geschirrspüler zu reinigen. Sämtliche Gegenstände aus Aluminium, Kupfer, Zinn, Messing und Bronze können dort verfärben. Bialetti etwa (Italienische Espressokocher) oder andere Küchenutensilien aus Aluminium wurden eloxiert, um sie robuster zu machen. In der Spülmaschine wird diese Beschichtung vom Reinigungsmittel zerstört und das Aluminium verfärbt sich schwarz. Ob das gesundheitsschädlich ist, ist unklar – schön ist es jedenfalls nicht. Angelaufenes Aluminium wird jedoch mit Backpulver wieder blitzblank.

7. Thermoskannen und Isolierbecher nicht in die Spülmaschine räumen

Damit Isolierbecher und -kannen Getränke warm halten, besitzen sie eine Vakuumschicht zwischen Innen- und Außenwand. In der Spülmaschine kann die Vakuumdichtung beschädigt werden, wodurch Luft eindringt. Thermoskanne und -becher verlieren dann ihre Isolierfähigkeit. Hartnäckige Verfärbungen in Thermoskannen lassen sich übrigens mit Hausmitteln wunderbar lösen.

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