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Von wegen Unkraut: Drei Kräuter, die Sie nach dem Jäten weiterverwenden können

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Von: Franziska Kaindl

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Nahaufnahme eines Echten Beinwells.
Beinwell kann im Garten sehr nützlich sein. © Karin Jähne/Imago

Im Garten wächst so einiges heran, was Hobbygärtnern ein Dorn im Auge ist. Doch manches Unkraut lässt sich wunderbar als Dünger weiterverwenden.

Wieso teuer im Baumarkt einkaufen, wenn man einfach das nutzen kann, was der Garten hergibt? Unkräuter mögen zwar auf den ersten Blick viel lästige Arbeit mit sich bringen – schließlich wollen die meisten Hobbygärtner das Grünzeug sofort entfernen –, doch einige können dazu verwendet werden, Ihrem Gemüse genügend Stickstoff als Nährstoff zu verabreichen. Aus den Unkräutern lässt sich nämlich eine Jauche zur Düngung herstellen.

Diese Unkräuter können zu einer Jauche verarbeitet werden

So erstellen Sie die Pflanzenjauche aus Unkräutern

Für die Herstellung von Jauche kommen in der Regel rund ein Kilo Pflanzenschnitt auf zehn Liter Wasser. Am besten eignet sich abgestandenes Wasser oder Regenwasser. Die verwendeten Pflanzen sollten noch keine Samen tragen. So gehen Sie vor:

Jetzt können Sie die Jauche verwenden, um Ihr Gartengemüse zu düngen. Die Brühe kann einige Monate verwendet werden. Der beste Zeitpunkt, sie anzusetzen, ist zwischen Juni und August, weil hier die Temperaturen am höchsten sind für eine schnelle Gärung und es genügend Pflanzenmasse gibt.

Von der Jauche profitieren am meisten die Starkzehrer im Garten, darunter Gurken, Kohl, Tomaten oder Sellerie. Diese erhalten in der Hauptwachstumszeit jede Woche oder alle zwei Wochen eine Düngung. (fk)

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