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Kind missbraucht: Landgericht Göttingen verurteilt Mann zu45 Monaten Haft

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Gebäude Amtsgericht und Landgericht Göttingen - Eingangsschild am Haupteingang.
Gebäude Amtsgericht und Landgericht Göttingen © Thomas Kopietz

Das Landgericht Göttingen hat jetzt einen mehrfach vorbestraften 28-jährigen Mann aus dem Kreis Göttingen wegen mehrerer Missbrauchsdelikte zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Die Kammer befand den Angeklagten der sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der sexuellen Nötigung und des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen für schuldig.

Das Gericht sah die in der Anklage erhobenen Vorwürfe in vollem Umfang als erwiesen an. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 28-Jährigen mehrere sexuelle Übergriffe gegen die Tochter seiner Lebensgefährtin vorgeworfen. 

Der Angeklagte war im vergangenen Sommer festgenommen worden und sitzt seitdem in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf in Untersuchungshaft. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters hatte er bei der polizeilichen Vernehmung die Vorwürfe bestritten. Im Prozess, der weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, habe er keine Angaben gemacht.

Die Kammer habe nicht den geringsten Zweifel an den Schilderungen der Nebenklägerin, sagte der Richter. Diese Einschätzung werde auch durch ein psychologisches Gutachten sowie ein DNA-Gutachten des Landeskriminalamtes gestützt.

Als erschwerend sei zu werten, dass der Angeklagte bereits zahlreiche Vorstrafen habe und mehrfach inhaftiert gewesen sei, unter anderem wegen einer Vergewaltigung.

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