Mit Erkältung zum Arzt - im Intimbereich untersucht

Hamburg - Eine junge Frau wollte sich wegen einer Erkältung beim Arzt behandeln lassen, doch was sich im Sprechzimmer ereignete ist unglaublich. Die ganze Geschichte ging nun vor Gericht:

Unglaubliches ist einer jungen Frau (27) bei einem Arztbesuch widerfahren. Sie fühlte sich erkältet, hatte Halsschmerzen. Deshalb ging sie zu ihrem Hausarzt. Doch der war leider nicht in seiner Praxis. Ein Assistenzarzt bat die Frau in sein Sprechzimmer, wie express.de berichtet.

Die unglaubliche Geschichte beginnt: Die Patientin sollte sich auf eine Liege legen und der Arzt begann die junge Frau zu untersuchen. Doch widmete er sich dabei nicht den erkältungstypischen Regionen wie Kopf und Oberkörper, sondern ihrem Genitalbereich. Nach Aussage der Patientin untersuchte der Arzt ihren Bauch und griff dann in ihre Hose. Er soll mit zwei Fingern in sie eingedrungen sein und ihr eine gesunde Gebärmutter bescheinigt haben. Anschließend sprach er von Intimrasur und klebte seine private Telefonnummer auf das Rezept.

Der Arzt steht nun vor Gericht und bestreitet niedere Beweggründe für die Untersuchung. Die Patientin habe über Ausfluss geklagt, weshalb er sie auch im Genitalbereich habe untersuchen müssen. Der Richter allerdings glaubte ihm nicht. Der Assistenzarzt wurde nun zu 100 Tagessätzen zu je 50 Euro wegen tätlicher Beleidigung verurteilt. Er will in Berufung gehen und einen Freispruch erreichen. 

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