Lieber oben ohne: Knapp jeder Zweite fährt nie mit Helm Rad

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Autofahrer sind eher vom Fahrradhelm überzeugt als Radler. Foto: Daniel Naupold/Archiv

Autofahrer gurten sich an und fahren los. Viele Radfahrer verzichten lieber auf einen Helm. Die Pflicht, einen Kopfschutz zu tragen, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Das zeigt auch eine neue Umfrage.

Berlin (dpa) - Eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer befürworten laut einer Umfrage 41 Prozent der Bundesbürger. 17 Prozent sind dafür, dass eine solche Pflicht nur für "bestimmte Personengruppen" gelten sollte.

Von diesen Befragten begrüßen wiederum 88 Prozent eine Helmpflicht für Kinder. Fast jeder Dritte ist allerdings dagegen, dass Radfahrern ein Kopfschutz vorgeschrieben wird.

Das ergab eine repräsentative, online durchgeführte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur unter 2057 Bundesbürgern. In Deutschland gibt es keine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer.

Wer im Alltag das Auto als Verkehrsmittel bevorzugt, spricht sich zu 42 Prozent für eine allgemeine Helmpflicht aus - dagegen sind 32 Prozent. Bei den regelmäßigen Radlern ist es fast genau umgekehrt: Nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) befürwortet dies, 44 Prozent wären mit einer solchen Vorschrift nicht einverstanden.

Auf die Frage "Tragen Sie selbst einen Helm, wenn Sie Fahrrad fahren" antwortetet nur gut jeder Zehnte (11 Prozent) "Ja, immer". "Meistens" sagten 12 Prozent und "selten" 11 Prozent. Knapp jeder Zweite fährt allerdings immer ohne Kopfschutz (47 Prozent).

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