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Nach Medienrummel um Maskenskandal: Fynn Kliemann will „jetzt bitte weitermachen“

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Von: Anna Lorenz

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Fynn Kliemann, nach den Anschuldigungen von Jan Böhmermann im ZDF Magazin Royale heftig in der Kritik stehend, sieht durch die Berichterstattung über den möglichen Maskenskandal sein „Leben zerstört“.

München – Fynn Kliemann, bekannt als Influencer und Betreiber des Kreativprojekts „Kliemannsland“, steht gegenwärtig im Verdacht, im Rahmen der Coronapandemie gemeinsam mit der Textilfirma Global Tactics zirka 100.000 fehlerhafte Masken an Geflüchtete gespendet zu haben. Weiterhin sollen die, vermeintlich fair produzierten Masken, wie das Team des ZDF Magazins Royale um Jan Böhmermann recherchiert haben will, nicht aus Europa, sondern Asien stammen und nicht zum proklamierten Selbstkostenpreis verkauft worden sein. Gegenwärtig laufen diverse Ermittlungen gegen Kliemann, das öffentliche Interesse ist groß. Der Influencer sieht durch den Medienrummel rund um die Anschuldigungen sein „Leben zerstört“.

Fynn Kliemann: Influencer skizziert Konsequenzen des vermeintlichen Maskenskandals

„Da haben ziemlich viele Leute ziemlich viel durcheinander gebracht“, äußerte sich Kliemann der Zeitung Der Westen zufolge am Wochenende in einer Story auf Instagram. Anfangs eher zögerlich, werden die Äußerungen des Influencers in den sozialen Medien zusehens deutlicher. Die Berichte über ihn, die weite Kreise gezogen haben, hätten sein „ganzes Leben zerstört, zehn Jahre non-stop Arbeit“ seien in Gänze „kaputt“. Kapitulierend und ungehalten zugleich stellt Kliemann die Frage: „Können wir jetzt bitte weitermachen?“

Influencer Fynn Kliemann
Fynn Kliemann (34) auf seinem Hof „Kliemannsland“ im Ortsteil Rüspel. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wegen Maskenskandal – Fynn Kliemann auf Instagram: „Sachlage ist scheißegal“

Die negative Publicity sei ungerechtfertigt, die Anschuldigungen bewiesenermaßen unrichtig, so Kliemann weiter. „Ich habe aber [,,,] verstanden, dass die Sachlage scheißegal ist.“ Bereits kürzlich hatte der gebürtige Niedersachse sich im Netz mit der These geäußert, die Unterstellungen rund um die Gesichtsmasken seien bewusst lanciert worden, um ihn, nicht zuletzt seiner freiheitlichen Einstellung wegen, zu zerstören. Mittlerweile sei er im Internet zum Objekt einer Hetzjagd geworden, die der Belustigung und Unterhaltung diene. Insbesondere negative Töne hinsichtlich seiner Mitstreiter im „Kliemannsland“ träfen ihn besonders hart. (askl)

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