Überschwemmungen und Erdrutsch

„Befürchten Katastrophe“: Mindestens sieben Tote bei Unwettern in der Toskana

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Entwurzelte Bäume liegen am 10.09.2017 auf einer überfluteten Straße in Livorno (Italien). Nach den Unwettern sind mindestens fünf Menschen gestorben.

Monatelang fiel kein Tropfen Wasser. Jetzt bricht über Italien ein Unwetter herein - mit schlimmen Folgen. Bei starken Regenfällen sind mindestens sieben Menschen gestorben.

Bei Unwettern in Italien sind mindestens sieben Menschen in der Toskana gestorben. Ein weiterer wurde am Sonntag noch in der Gegend um die Stadt Livorno vermisst, teilten Feuerwehr und Zivilschutz mit. „Livorno wurde verwüstet“, twitterte Bürgermeister Filippo Nogarin. Schlamm und Wassermassen richteten schwere Schäden an.

Laut Medienberichten kam eine Familie mit einem vierjährigen Kind im Untergeschoss ihrer Wohnung bei dem Unwetter ums Leben. Der Großvater habe noch ein anderes Kind der Familie gerettet, um dann in der Wohnung den anderen zur Hilfe zu kommen, wo er dann ebenfalls starb.

Das Gebäude, in dem nach den Unwettern fünf Menschen tot aufgefunden wurden.

Nach dem starken Regen wurden Autos mitgerissen, die Stadt stand teils unter Wasser. Bäche verwandelten sich in Flüsse. „So eine Situation hat man auf keinste Weise voraussehen können“, so der Bürgermeister von Livorno. Der Zivilschutz hatte vorher für die Region Ligurien die höchste Warnstufe ausgerufen.

Italien litt zuvor monatelang unter Dürre. Unwetter mit starken Regenfällen und Wind hatten nun am Wochenende nicht nur die Toskana heimgesucht. Auch in Rom, das seit Wochen von Wasserknappheit geplagt wurde, kamen am Sonntag Wassermassen vom Himmel und überschwemmten Straßen. U-Bahnlinien und Verkehrsachsen wurden gesperrt.

dpa

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