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Schwerer Bus-Unfall in Heidelberg: Ein Todesopfer – Ermittlungen gegen den Fahrer

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Von: Patrick Huljina

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In Heidelberg ist ein Linienbus in ein Wohnhaus gefahren. Insgesamt wurden 19 Menschen verletzt, eine Frau erlag ihren Verletzungen.

Update vom 8. Juli, 14.20 Uhr: Nach dem schweren Busunglück in Heidelberg mit 19 Verletzten ist eine 59-Jährige an ihren schweren Verletzungen gestorben. Nach Angaben der Polizei erlag sie am Donnerstag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der Zustand der weiteren acht Fahrgäste, die ins Krankenhaus kamen, sei nicht lebensbedrohlich, sagte ein Sprecher.

Die Untersuchungen von Staatsanwaltschaft und Polizei sowie eines Sachverständigen zur Unfallursache dauern an. Gegen den Busfahrer wird wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. „Ob die laufenden Ermittlungen ein schuldhaftes Fehlverhalten des Busfahrers als Unfallursache bestätigen werden, ist derzeit noch offen“, hieß es in einer Mitteilung vom Freitag.

Der 41-Jährige war nach ersten Angaben aus dem Bus ausgestiegen, weil sich eine hintere Tür nicht mehr schließen ließ. Er habe den Defekt manuell beheben wollen, weil die offene Tür die Weiterfahrt verhinderte. Daraufhin war der tonnenschwere Linienbus auf abschüssiger Strecke etwa 100 Meter führerlos gerollt und in ein Haus gekracht.

Bus-Unglück in Heidelberg: 19 Verletzte – eine Frau schwerstverletzt

Update vom 7. Juli, 13.45 Uhr: Einen Tag nach dem schweren Unfall mit einem fahrerlosen Bus in Heidelberg läuft die Suche nach der Ursache. „Es wird ermittelt, ob menschliches Versagen oder ein technischer Defekt ursächlich waren“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Bei dem Unfall am Mittwoch wurden 19 Fahrgäste verletzt, eine Frau schwerst.

Der tonnenschwere Linienbus war etwa 100 Meter führerlos gerollt und in ein Wohnhaus gekracht. Der Polizei zufolge war der Busfahrer ausgestiegen, weil sich eine hintere Tür nicht mehr schließen ließ. Er habe den Defekt manuell beheben wollen, weil die offene Tür die Weiterfahrt verhindert hätte. Der Fahrer erlitt einen Schock.

Heidelberg: Linienbus fährt in Wohnhaus - mehrere Verletzte.
Der Linienbus rammte vor seinem Einschlag in der Hauswand auch noch zwei Autos. © René Priebe/dpa

Heidelberg: Linienbus kracht in Wohnhaus – „Hätte auch schlimmer ausgehen können“

Die Bewohner des Hauses hatten Glück. Der Bus bohrte zwar ein Loch in die Wand des Wohnzimmers, in dem eine Mutter mit ihrem Kind war. Die beiden kamen aber mit dem Schrecken davon. Sie waren wegen des Krachs aufgesprungen, den der Bus machte, als er zwei Autos rammte. „Es hätte auch schlimmer ausgehen können“, erklärte ein Polizeisprecher.

Der Bus wurde am Mittwochabend mit schwerem Gerät geborgen. Experten nehmen ihn nun unter die Lupe. Unter anderem wird der Fahrtenschreiber ausgewertet. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei im sechsstelligen Bereich. Allein am Bus entstand rund 80.000 Euro Schaden, die Schäden am notdürftig verschalten Haus und an den Autos sind noch nicht beziffert.

Schwerer Unfall in Heidelberg: Linienbus kracht in Wohnhaus

Erstmeldung vom 6. Juli: Heidelberg - Bei einem schweren Unfall in Heidelberg sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein Linienbus ist dabei in ein Wohnhaus gekracht. Wie die Polizei in einer Pressemeldung mitteilte, wurden insgesamt 18 Menschen verletzt. Mindestens eine Person habe demnach schwere Verletzungen davongetragen.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden laut Polizei acht Personen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. „Eine schwerverletzte Person wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen“, heißt es in der Mitteilung weiter.

In Heidelberg ist ein Linienbus in ein Wohnhaus gefahren. Es gibt mehrere Verletzte.
In Heidelberg ist ein Linienbus in ein Wohnhaus gefahren. Es gibt mehrere Verletzte. © René Priebe/dpa

Heidelberg: Linienbus fährt in Wohnhaus – mehrere Personen verletzt

An der Haltestelle „Grüner Baum“ in Heidelberg musste der Busfahrer wegen eines Defekts an einer der hinteren Einstiegstüren aus dem Fahrzeug aussteigen. „Währenddessen setzte sich das Fahrzeug aus unbekannten Gründen in Bewegung und prallte nach einigen Metern führerloser Fahrt zunächst gegen eine Mauer und im weiteren Verlauf in die Fassade eines Anwesens in der Wilhelmsfelder Straße“, berichtet die Polizei.

Die Maßnahmen der Unfallaufnahme dauern aktuell noch an. Die Landesstraße L 596 zwischen Wilhelmsfeld und Ziegelhausen ist derzeit voll gesperrt. Die Polizei bittet ortskundige Verkehrsteilnehmer, den Bereich weiträumig zu umfahren. (ph)

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