Züge fallen aus

Orkan: Passagiere sitzen in Fliegern fest

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Flugzeuge verschiedener Airlines stehen an den Terminals und auf dem Vorfeld des Flughafens in Hamburg.

Berlin - Das Orkantief „Christian“ hat am Montag große Teile des Zugverkehrs in Norddeutschland lahmgelegt. Doch nicht nur das: Auch, wer per Flugzeug reisen wollte, hatte mancherorts Pech.

Starke Windböen rissen an zahlreichen Stellen Bäume um oder schleuderten Äste auf Oberleitungen und Gleise. Nördlich der Linie Dortmund-Hannover-Berlin fuhren am frühen Abend kaum noch Züge, wie ein Bahnsprecher in Berlin sagte. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es zahlreiche Ausfälle und Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr. Der Zugverkehr werde mindestens bis zum späten Abend stark eingeschränkt bleiben, sagte der Sprecher.

Betroffen waren unter anderem die stark genutzten Verbindungen Berlin-Hannover und Berlin-Hamburg. Wie viele Züge genau betroffen waren, stand noch nicht fest. Bereits am Nachmittag wurde der komplette Regionalverkehr der Bahn in Schleswig-Holstein wegen des Sturms eingestellt.

Starke Beeinträchtigungen gebe es auch in Hamburg, wo die S-Bahn betroffen sei, teilte die Deutsche Bahn mit. Linien des Regionalverkehrs in Mecklenburg-Vorpommern wurden ebenfalls eingeschränkt. Die Bahn bat alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt unter der Telefonnummer 0180 6996633 über die Zugverbindungen zu erkundigen.

Orkan "Christian": Passagiere sitzen in Flugzeugen fest

Bis zu 1300 Fluggäste haben am Montag lange in ihren gelandeten Maschinen auf dem Hamburger Flughafen ausharren müssen. Um 14.45 Uhr musste die Abfertigung wetterbedingt eingestellt worden, sagte eine Flughafensprecherin. Zeitweise standen deshalb bis zu 13 Flugzeuge auf dem Vorfeld. Dort war ein Arbeiten nicht mehr möglich. „Die Kapitäne entschieden sich gegen das Öffnen der Maschinen“, sagte die Sprecherin weiter. Wenn die Luken der Flugzeuge aufgingen, sei die Sicherheit der Passagiere nicht mehr garantiert. Wie viele Menschen genau an Bord betroffen waren, stand zunächst nicht fest. Der Flughafen schätzte, dass sich die Lage gegen Abend entspannen würde.

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Mehrere Flüge nach Hamburg seien aufgrund des Orkans gestrichen worden. Zudem wurde mit Verspätungen bei den Abflügen von Hamburg gerechnet.

dpa

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