Das Blutbad auf dem Platz des Himmlischen Friedens

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Eine Sonderausgabe der Memoiren des chinesischen Premierministers Zhao Ziyang. Er sympathisierte mit den Studenten der Demokratiebewegung und musste deshalb abtreten. Bis zu seinem Tod 2005 lebte er unter Hausarrest.
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Qi Zhiyong war vor 20 Jahren einer der protestierenden Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Er verlor bei der Niederschlagung durch das Militär ein Bein. Heute ist er einer der wenigen in China, die offen über das Ereignis sprechen.
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Teilweise demonstrierten bis zu 100.000 Menschen am Tag auf dem Platz des Himmlischen Friedens für mehr Demokratie. Unter ihnen waren auch Intelektuelle, Arbeiter und Frauen.
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Tausende Studenten der Demokratiebewegung versammelten sich im April und Mai auf dem Tian‘anmen. Sie traten schließlich in einen Hungerstreik bis das Militär den Platz gewaltsam räumte.
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Tagelang versuchte das Militär, auf den Tian‘anmen vorzudringen und wurde immer wieder durch Straßenblockaden der Bevölkerung aufgehalten.
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Studenten der Demokratie-Bewegung orientieren sich an einer Karte.
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Am 4. Mai 1989 laufen 7000 Studenten der Teachers Universität in Peking zum Platz des Himmlischen Friedens. Die Studenten erschienen nicht zu den Vorlesungen, um ihren Anliegen größeres Gehör zu verschaffen.
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Kurz vor der Niederschlagung der Proteste in der Nacht zum 4. Juni waren es nur noch wenige tausend Studenten, die den Platz besetzt hielten. Sie waren sich uneinig über das weitere Vorgehen geworden. Das lag auch an den schlechten humanitären Bedingungen, die inzwischen herrschten.

Von April bis zum 4. Juni 1989 demonstrierten hunderttausende Chinesen auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian‘anmen) für mehr Demokratie. Das Militär schlug die Bewegung gewaltsam nieder.

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