Polizei rückt mit Großaufgebot an

Verwirrung um angebliche Massenschlägerei in Göttingen

In Göttingen hat es am Sonntagabend eine Auseinandersetzung zwischen ortsansässigen Syrern und Libanesen gegeben. Verwirrung gibt es um die Zahl der Beteiligten.

Göttingen - „Die Sache ist noch ziemlich unübersichtlich“, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. „Fest steht bisher, dass am Sonntagabend zwei große Personengruppen unterschiedlicher Herkunft aufeinander losgingen.“ Die Polizei rückte mit einem großen Aufgebot an. „Ein Beteiligter wurde in Gewahrsam genommen“, sagte der Sprecher. Verletzte habe es wohl nicht gegeben.

Offenbar wenige Beteiligte, viele Zuseher

Bei den Gruppen, die aufeinander losgingen, handele es sich wahrscheinlich um ortsansässige Syrer und Libanesen, so ein Polizeisprecher gegenüber der „FAZ“. Es habe sich um keine Massenschlägerei in dem Sinne gehandelt, dass alle aufeinander einschlugen. Nur ein kleiner Teil sei in die Keilerei verwickelt gewesen, die anderen hätten zugesehen, hieß es weiter.

mm/dpa

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