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Will Smith nach Ohrfeige für zehn Jahre von Oscar-Galas ausgeschlossen

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Smith und Rock
Bei der 94. Oscar-Verleihung hat Will Smith (r.) Moderator Chris Rock auf der Bühne geohrfeigt. © Chris Pizzello/Invision/AP/dpa

Will Smith wird nach der Ohrfeige gegen Chris Rock für zehn Jahre von Oscar-Verleihungen ausgeschlossen.

Los Angeles – Nach dem Ohrfeigen-Eklat um Will Smith (53) bei den 94. Academy Awards darf der „King Richard“-Schauspieler nun nicht mehr an Oscar-Verleihungen und anderen Academy-Events teilnehmen. Dieser Ausschluss soll für zehn Jahre gelten. Dies gab der Verband am Freitag (08.04.2022) in Los Angeles bekannt.

Der Academy-Vorstand war am Freitagvormittag (Ortszeit) zu einer Sitzung zusammengetroffen, um über Konsequenzen für das gewalttätige Verhalten von Smith zu beraten. Will Smith hatte dem Komiker Chris Rock bei der Oscar-Gala am 27. März auf der Bühne eine Ohrfeige* verpasst, nachdem dieser einen Witz über Smiths Ehefrau Jada Pinkett gemacht hatte. Darin ging es um ihren kahlgeschorenen Kopf, die Schauspielerin leidet unter krankhaftem Haarausfall. Kurz darauf wurde Smith für seine Rolle im Tennisdrama „King Richard“ als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Will Smith: Hollywood-Star nach Ohrfeige gegen Chris Rock von Oscars ausgeschlossen

In der Folge trat Smith vergangene Woche aus der Oscar-Akademie zurück und nannte sein Verhalten „schockierend, schmerzhaft und unentschuldbar“. Der Star aus Filmen wie „Independence Day“, „Men in Black“ und „Bad Boys“ kam damit einem möglichen Rauswurf aus der Akademie oder einer Aussetzung seiner Mitgliedschaft zuvor.

Der Vorstand der Oscar-Akademie kam dann am Freitag zusammen, um über eine Strafe gegen Smith zu entscheiden. Nach der Ohrfeige waren auch Forderungen laut geworden, Smith seinen Oscar abzuerkennen. Eine solch harte Strafe hatte aber als nahezu ausgeschlossen gegolten. (dpa/afp) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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