Bangkok: Armee feuert Gummigeschosse auf Demonstranten

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Soldaten feuern in Bangkok Gummigeschosse auf Demonstranten.

Bangkok - In Bangkok ist es erneut zu Zusammenstößen zwischen der Armee und den seit fast sieben Wochen demonstrierenden Rothemden gekommen.

Am Donnerstag stoppten Militärs einen Konvoi von etwa 2000 Regierungsgegnern und rund 100 Fahrzeugen mit Straßensperren. Die Soldaten feuerten auch Gummigeschosse ab. Dabei wurden nach Berichten lokaler Fernsehsender zwischen zehn und 20 Demonstranten verletzt.

Die Regierungsgegner wollten von Bangkok in eine Nachbarprovinz ziehen und dort gegen die Festnahme von elf ihrer Sympathisanten protestieren. Einer ihrer Anführer, Jatuporn Prompan, beorderte den Konvoi schließlich zurück in das Zentrum von Bangkok, wo tausende Demonstranten seit sechs Wochen eine wichtige Kreuzung im Geschäftsviertel blockieren.

Es war die erste größere Aktion der Demonstranten seit dem vergangenen Wochenende, als Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva ihre Forderung nach sofortigen Neuwahlen erneut ablehnte und härtere Maßnahmen gegen die verbotenen Proteste ankündigte. In Bangkok gilt seit Wochen der Ausnahmezustand. Bereits am 10. April hatte es bei Zusammenstößen von Armee und Demonstranten 25 Tote in Bangkok gegeben. Die Bundesregierung warnt vor Reisen in die Hauptstadt Thailands.

dpa

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