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Britisches Regierungsbeben: Das sind die möglichen Johnson-Nachfolger

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Von: Andreas Schmid

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Briten-Premier Johnson verkündet am Donnerstag seinen Rücktritt.
Bye, Bye Boris: Briten-Premier Johnson verkündet am Donnerstag seinen Rücktritt. © IMAGO/Martyn Wheatley / i-Images

Boris Johnson schmeißt hin, er musste aufgeben. Als Parteichef tritt er ab, als Premier will er vorerst weitermachen. Die Liste der möglichen Nachfolger ist lang.

London - Die politische Karriere des Boris Johnson neigt sich dem Ende entgegen. Nachdem zahlreiche Skandale des britischen Premierministers folgenlos geblieben waren, trat Johnson am Donnerstag als Parteivorsitzender der Konservativen Partei zurück. Ihm blieb nichts anderes übrig, nachdem mehrere Minister die Reißleine gezogen und Johnson öffentlich zum Rücktritt gedrängt hatten.

Premierminister will der 58-Jährige vorerst aber bleiben. Im Rennen um seine Nachfolge gibt es bislang keinen klaren Favoriten. Ein Überblick zu den möglichen Kandidatinnen und Kandidaten:

Johnson-Nachfolge: Drei Kandidaten mit vorgeworfenen Finanzvergehen

Johnson-Nachfolge: Ben Wallace als Topkandidat

Ben Wallace
Ben Wallace, britischer Verteidigungsminister. © Mateusz Wlodarczyk/Imago Images

Johnson-Nachfolge: Zwei Frauen als mögliche Premierministerin?

Die britische Verteidigungsministerin Elizabeth „Liz“ Truss am 27. Mai bei einer Pressekonferenz in Prag.
Die britische Außenministerin Elizabeth „Liz“ Truss. © IMAGO/Tomas Tkacik/ ZUMA Wire

Übrigens: Eine Frau als Regierungschefin Großbritanniens wäre kein Novum. In der Vergangenheit bekleideten dieses Amt schon Margaret Thatcher (1979 bis 1990) und Theresa May (2016 bis 2019). Thatcher und May waren zugleich Parteivorsitzende der Conservative Party.

Großbritannien: Weitere Johnson-Kandidatin

Das Rennen um die Johnson-Nachfolge ist eröffnet. Als aussichtsreichste Nachfolgekandidaten gelten Verteidigungsminister Ben Wallace und Außenministerin Liz Truss. Kurz nach dem britischen Politikbeben hat sich aber noch kein vollends klarer Favorit im Rennen um das Johnson-Erbe herauskristallisierst, weswegen die Liste der potenziellen Nachfolger noch lang ist. (as mit Material der AFP)

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