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Bundesregierung erwägt wohl neue Maskenpflicht: Kommt jetzt die „O bis O“-Regel?

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Von: Julia Volkenand

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Karl Lauterbach
Die Bundesregierung um Gesundheitsminister Karl Lauterbach erwägt wohl eine Maskenpflicht ab Oktober. © Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Bundesregierung zieht augenscheinlich eine neue „O bis O“-Regel für die Maskenpflicht in Erwägung.

Berlin - Die Infektionszahlen von Covid-19 steigen wieder an, RKI, WHO und Regierung ringen um neue Regelungen für den Herbst. Die Bundesregierung erwägt augenscheinlich die Einführung einer neuen Maskenpflicht im Kampf gegen Corona. Wie die Welt am Sonntag berichtet, könnte es schon in diesem Jahr zu einer allgemeinen Maskenpflicht von Oktober bis Ostern kommen.

Corona-Pandemie: „O bis O“-Regel für Maskenpflicht?

Die „O bis O“-Regel, die man sonst eher vom Reifenwechseln kennt, sei bei den Gesprächen zu einem neuen Infektionsschutzgesetz ins Spiel gekommen, erfuhr die Zeitung aus Regierungskreisen. Ein Teil der Ampel-Koalition habe sich demnach dafür eingesetzt, in diesem Zeitraum das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in geschlossenen Räumen wieder einzuführen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuletzt bereits das freiwilligen Masketragen empfohlen.

Das Bundeskanzleramt habe eine solche Pflicht als eine von mehreren möglichen Regelungen bezeichnet. Bevor man sich konkret festlege, wolle man noch einen ausstehenden Bericht des interdisziplinären Sachverständigenausschuss abwarten. Eine endgültige Entscheidung ist also noch längst nicht gefallen.

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