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Entlastungspaket 2022: Pro Bahn äußert Kritik an 9-Euro-Ticket

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Von: Alexander Eser-Ruperti

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Das 9-Euro-Ticket soll Verbraucher in Mobilitätsfragen entlasten. Der Fahrgastverband Pro Bahn äußert trotz grundsätzlicher Zustimmung einige Kritik.

Kritik von Fahrgastverband: Ab 1. Juni kann mit dem 9-Euro-Ticket quer durchs Land gereist werden*, doch Skeptiker sehen erheblichen Verbesserungsbedarf. Der Fahrgastverband Pro Bahn äußert jetzt einige Kritik am geplanten 9-Euro-Ticket aus dem Entlastungspaket 2022*: Der Verband sieht Probleme etwa bei der Umsetzung, ein Sprecher erklärte laut dpa, es sei mit „überfüllten Zügen auf touristisch beliebten Strecken“ zu rechnen. Zudem würden Fernpendler beim 9-Euro-Ticket aus dem Entlastungspaket auf der Strecke bleiben.* Der Sprecher hierzu: „Fernpendler gehen leer aus, obwohl auch sie massiv unter den hohen Treibstoffkosten leiden“. Grundsätzlich befürwortet der Verband das Monatsticket.

Zwei Bahnen am Gleis. Für 90 Tage soll eine Fahrkarte für 9 Euro pro Monat eingeführt werden. Der Fahrgastverband Pro Bahn äußert jetzt Kritik an den Plänen für das 9-Euro-Ticket aus dem Entlastungspaket 2022. (Symbolbild)
Für 90 Tage soll eine Fahrkarte für 9 Euro pro Monat eingeführt werden. Der Fahrgastverband Pro Bahn äußert jetzt Kritik an den Plänen für das 9-Euro-Ticket aus dem Entlastungspaket 2022. (Symbolbild) © Andreas Arnold/dpa

Zuletzt hatte es wiederholt Kritik am Maßnahmenkatalog der Ampelkoalition gegeben, viele Rentner in Deutschland etwa gehen beim Entlastungspaket 2022 fast leer aus.* Aus Kreisen der Linken gibt es zudem Kritik am Zuschuss für Empfänger von Hartz IV im Rahmen des Entlastungspakets.* Insbesondere Beziehende von Sozialleistungen geraten im Zuge der Preisentwicklung in vielen Bereichen zunehmend unter Druck. Die Linke forderte daher zuletzt die Anhebung der Sätze beim ALG-II zum Inflationsausgleich, jedoch verweigerte der Bundestag die Erhöhung der Hartz.-IV-Regelsätze 2022.*

Partygate: Britischer Premierminister Boris Johnson gesteht Fehler ein

Entschuldigung des Premiers: Der britische Premierminister Boris Johnson* hat sich nach seinem Strafbescheid im Partygate zu Wort gemeldet. Johnson erklärte, er biete eine „vollständige Entschuldigung“ an und würde „demütig akzeptieren“, die Corona-Regeln gebrochen zu haben.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat im Zuge der Partygate-Affäre Fehler eingeräumt. (Symbolbild)
Der britische Premierminister Boris Johnson hat im Zuge der Partygate-Affäre Fehler eingeräumt. (Symbolbild) © Michael Kappeler/dpa

Zugleich sagte Johnson, die entsprechende Geburtstagsfeier habe weniger als zehn Minuten gedauert – weitere Fälle sind indes noch nicht abschließend untersucht. Ihm sei es „nicht in den Sinn gekommen“, dass die Veranstaltung falsch sei, so der britische Premier. An Rücktritt scheint der Regierungschef weiterhin nicht zu denken. Johnson sagte, er fühle sich nun „noch mehr verpflichtet, die Prioritäten des britischen Volkes zu erfüllen.“ Eine Umfrage hatte kürzlich ergeben, dass nach wie vor über die Hälfte der Wähler Boris Johnsons Rücktritt will.*

Politik-Ticker: Alle News und Hintergründe auf einen Blick

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