Mit Cowboy

George W. Bush hängt jetzt im Weißen Haus

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George W. Bush posiert neben seinem Portrait

Washington - George W. Bush ist zurück im Weißen Haus. Aber nur auf einem Gemälde. Auch ein Cowboy ist auf dem Portrait zu sehen. Der Ex-Präsident ist zufrieden.

Mehr als drei Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit ist am Donnerstag (Ortszeit) das offizielle Porträt des 43. US-Präsidenten im Weißen Haus in Washington enthüllt worden. Künftig hängt er neben seinen Vorgängern in dem Wohn- und Arbeitssitz der US-Staatenlenker in der 1600 Pennsylvania Avenue.

Bilder vom 11. September 2001

Bilder vom 11. September 2001

Das Werk des Künstlers John Howard Sanden zeigt den einst mächtigsten Mann der Welt im Oval Office, dem Arbeitszimmer der Präsidenten. Bush schaut in die Ferne, über seiner Schulter an der Wand hinter ihm ist das Bild eines Cowboys zu sehen. Der 65-Jährige aus Texas gilt als Naturbursche, lud damals häufiger Staatsgäste auf seine Ranch in Crawford ein - und machte dort stets Urlaub.

Bush zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Porträt. Seinem demokratischen Nachfolger im Amt, Barack Obama, riet der Republikaner, gelegentlich an dem Gemälde vorbei zu gehen. “Sie werden nun in der Lage sein, dieses Porträt zu bestaunen und sich zu fragen, was würde George tun?“ Obama antwortete ganz diplomatisch: “Wir haben vielleicht unsere Meinungsverschiedenheiten, aber die Präsidentschaft überbrückt sie“, sagte er.

dpa

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