Grüne diskutieren BP-Boykott

Berlin - Die Grünen diskutieren angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko über einen Aufruf zum Boykott der deutschen Aral-Tankstellen des BP-Konzerns.

Lesen Sie auch:

Musikstars wollen BP boykottieren

Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Winfried Hermann, forderte die Verbraucher auf, “diesem verantwortungslosen Konzern die Rote Karte zu zeigen“, wie das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ berichtet. Auch andere Grünen-Politiker wie der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer riefen zum Protest an der Zapfsäule auf, “weil sinkende Umsätze bei BP auch andere Ölmultis zum Umdenken bringen würden“.

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Bohrinsel explodiert: Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

Die Parteispitze der Grünen hatte in den vergangenen Wochen indirekt zum BP-Boykott aufgerufen, hält sich aber sonst an die zurückhaltende Linie der Umweltschutzverbände. So vertritt Greenpeace die Position, dass auch andere Ölkonzerne massiv die Umwelt gefährdeten. Das wirksamste Mittel gegen die Risiken ist nach Meinung von Greenpeace die größtmögliche Einschränkung des Öl-Verbrauchs.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare