Thüringens Ministerpräsidentin

Lieberknecht: CDU hat dramatisch Wahlen verloren

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Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (l.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (beide CDU) bei einer Wahlkundgebung im April 2012 in Thüringen.

Düsseldorf - Steht der Union eine Phase der Selbstkritik bevor? Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) räumt ein, dass ihre Partei - so wörtlich - "dramatisch" Wahlen verloren hat.

Lieberknecht sagte im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Dienstagsausgabe): "Als ich anfing als Ministerpräsidentin, hatten wir elf Kollegen der Union, jetzt sind wir nur noch sechs." Die Erfurter Regierungschefin plädierte für eine Strompreisbremse. Bund und Länder müssten noch vor der Bundestagswahl zu einer Lösung kommen. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass auch die rot-grüne Mehrheit im Bundesrat sich aus Wahlkampf-Erwägungen keiner Lösung widersetzt: "Wir können und dürfen die drängenden Fragen der Bürger nicht dem Wahlkampf opfern."

Wer in welchem Bundesland regiert

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zr

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