Regierungsbildung in Libyen verzögert sich

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Auf einer Wandmalerei ist ein Auge mit den Farben und Symbolen der neuen libyschen Flagge zu sehen.

Tripolis - Die für diesen Montag erwartete Bildung der neuen Übergangsregierung in Libyen wird sich um einige Tage verzögern. Das bestätigten Mitglieder des Übergangsrates. Der Grund:

Dieser hatte dem neuen Ministerpräsidenten Abderrahim al-Kib bis zum Monatsende Zeit gegeben, um seine Minister auszuwählen.

Wie die Nachrichtenagentur dpa aus Tripolis erfuhr, soll Al-Kib, der viele Jahre in den USA gelebt hatte, die Minister aber schon ausgesucht haben. Dem Vernehmen nach soll Ibrahim al-Dabaschi das Außenministerium übernehmen. Er war unter Gaddafi stellvertretender Botschafter Libyens bei den Vereinten Nationen in New York gewesen und hatte sich als einer der ersten Top-Beamten den Revolutionären angeschlossen.

Zum Öl-Minister werde Abderrahman Ben Jessa bestimmt, hieß es. Leila Abuk Asisi soll als Gesundheitsministerin die einzige Frau am Kabinettstisch sein. Abdurrahman al-Suwaihily aus der einstigen Rebellenhochburg, der zuvor als möglicher Ministerpräsident im Gespräch gewesen war, soll den Angaben zufolge Minister für Menschenrechte werden. Das Innenministerium soll Fausi Abdel Aal übernehmen.

dpa

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