Emnid-Sonntagstrend

Nächste Umfrage, nächster Grund zum Jubeln für die Grünen - doch es gibt einen Wermutstropfen 

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Überflieger Habeck

Der aktuelle Emnid-Sonntagstrend bestätigt den Höhenflug von Robert Habeck und den Grünen. Allerdings gibt es einen Haken. 

Update vom 16. Juni: Die Grünen liegen nun auch im Emnid-Sonntagstrend für „Bild am Sonntag“ vor der Union auf Platz eins. Dies lag aber nicht an eigenen Zugewinnen, sondern an den Verlusten der Union. Während die Grünen auf 27 Prozent verharrten, verlor die Union im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte auf 25 Prozent. Die SPD blieb unverändert bei 12 Prozent und wurde überholt von der AfD, die einen Punkt auf 13 Prozent zulegte. Die FDP blieb auf acht Prozent, die Linke gewann einen Punkt auf ebenfalls 8 Prozent hinzu. Mehrere andere Meinungsforschungsinstitute hatten die Grünen ebenfalls zuletzt als stärkste Kraft geführt.

In der Partei könnte nun sogar eine Debatte über die Nominierung eines Kanzlerkandidaten entbrennen. Entsprechende Stimmen sind jetzt aus dem bayerischen Landesverband laut geworden.

Umfrage: Trendbarometer von RTL und n-tv

News vom 15. Juni 2019: Der Höhenflug der Grünen geht weiter. Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer bleiben sie stärkste Kraft (27 Prozent). CDU/CSU bleiben auf dem zweiten Platz mit 24 Prozent. Die SPD verliert  einen Prozentpunkt und kommt nur auf 11 Prozent, das ist der niedrigste Wert seit 1949. Sie ist damit nur viertstärkste Partei in Deutschland. Die AfD überholt die Sozialdemokraten und kommt auf 13 Prozent. FDP haben sich einen Prozentpunkt verbessert (9 Prozent). Währenddessen zeichnet eine ZDF-Umfrage ein klares Bild für die CDU: Nur 25% aller Deutschen möchte AKK als neue Kanzlerin. Währenddessen scheint Vizekanzler Scholz nicht mehr an eine lange Zukunft der GroKo zu glauben.

Neue Umfrage: CDU auf historischem Tiefstand - Grüne jetzt klar vorne

Update vom 8. Juni: Die Grünen schwimmen weiter auf einer Welle des Erfolgs, die CDU sackt weiter ab: Das ergibt eine Umfrage des Trendbarometers von RTL und n-tv. Die Grünen liegen demnach drei Prozentpunkte vor der CDU, die auf einen historischen Tiefstand von 24 Prozent sinkt. Damit liegt sie sogar noch schlechter als bei Helmut Kohls Spendenskandal um das Jahr 2000. Unverändert bleibt die SPD bei 12 Prozent, gleichauf mit der AfD (plus 1). Die Linken gewinnen einen Prozentpunkt hinzu.

Auch bei der Kanzlerfrage liegt ein Grüner vorne: Robert Habeck, den  Journalist Hajo Schumacher in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ zu „Germany’s next Kennedy“ ernannte, würde CDU-Chefin Annegret Karrenbauer mit 34 zu 21 Prozent schlagen. Olaf Scholz kommt in dieser Umfrage auf 23 Prozent. Allerdings würden sich bei der Alternative Kramp-Karrenbauer 41 Prozent, bei der Alternative Scholz 47 Prozent der Grünen-Anhänger nicht für den Grünen-Chef Habeck entscheiden.

Forsa-Chef Prof. Manfred Güllner: "An einen grünen Kanzlerkandidaten müssen sich die Bundesbürger erst noch gewöhnen. So kommt es, dass Habecks Rückhalt selbst bei den Anhängern der Grünen eher noch verhalten ist."

Umfrage-Sensation: Grüne überholen erstmals die Union - SPD weiter im Sturzflug

Update vom 6. Juni 2019, 18.55 Uhr: Bei der letzten Umfrage zum Thema „Welche Partie hat die besten Antworten auf die Zukunft?“ vor der Europawahl 2019 kamen die Grünen laut ARD-„Deutschlandtrend“ noch auf 17 Prozent. Nun, gut zwei Wochen nach den Wahlen, steht die Partei sogar bei 27 Prozent. Das geht aus einer Statistik der ARD hervor.

Die Union verliert laut der am Donnerstag veröffentlichten Infratest-Dimap-Umfrage sechs Punkte und kommt aktuell nur auf 12 Prozent. Die SPD geht nach dem Rücktritt von Andrea Nahles weiter auf Talfahrt, ihr Wert sinkt um fünf Punkte auf zwei Prozent (zuvor 7). Allerdings hat fast jeder Zweite zu dieser Frage keine Partie genannt oder sich gar nicht dazu geäußert.

Dennoch kann man aus dieser aktuellen Umfrage einen klaren Trend und vor allem eine deutliche Verschiebung erkennen. Wenn nämlich am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 25 Prozent (-3) und würde nur noch den zweiten Platz belegen. Spitzenreiter wären die Grünen mit 26 Prozent (+6). Die SPD (12 Prozent, -6) und Linke (7 Prozent, -2) verlieren, während die AfD zulegt (13 Prozent, +1). Die FDP liegt unverändert bei 8 Prozent.

Umfrage: „Welche Partei hat beste Antworten auf Fragen der Zukunft?“

ARD-„Deutschlandtrend“ vom 6. Juni 2019:

  • Grüne: 27 Prozent (+10)
  • CDU/CSU: 12 Prozent (-6)
  • Linke: 4 Prozent (-1)
  • AfD: 4 Prozent (0)
  • FDP: 3 Prozent (-2)
  • SPD: 2 Prozent (-5)
  • andere Parteien: 3 Prozent (-1)
  • keine Partei: 45 Prozent (+5)

Umfrage: Sonntagsfrage zur Bundestagswahl

ARD-„Deutschlandtrend“ vom 6. Juni 2019:

  • CDU/CSU: 25 Prozent (-3)
  • SPD: 12 Prozent (-6)
  • AfD: 13 Prozent (+1)
  • FDP: 8 Prozent (0)
  • Linke: 7 Prozent (-2)
  • Grüne: 26 Prozent (+6)
  • Sonstige: 9 Prozent (+4)

Umfrage-Sensation: Grünen auf Augenhöhe mit der Union - Habeck beliebtester Politiker

Update vom 6. Juni 2019, 15.42 Uhr: Robert Habeck ist einer Umfrage zufolge der neue beliebteste Politiker Deutschlands. Der Chef der Grünen erreichte beim ZDF-“Politbarometer“ beim Top-Ten-Ranking der wichtigsten Politiker Rang 1. Die Befragten bewerteten ihn auf der Skala von +5 bis -5 mit 1,3, genauso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel. Im Hunderstelbereich liegt er jedoch vor der Kanzlerin.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer stürzte dagegen ab. Sie belegt unter den Top Ten nur noch Rang acht, liegt lediglich vor Andrea Nahles (SPD, -0,3) und Horst Seehofer (CSU, -0,5). Die gesamte Liste der beliebtesten Politiker:

Robert Habeck (Grüne): 1,3 (+0,2)

Angela Merkel (CDU): 1,3 (-0,1)

Heiko Maas (SPD): 0,8 (+-0)

Olaf Scholz (SPD): 0,7 (-0,1)

Christian Lindner (FDP): 0,3 (+0,1)

Markus Söder (CSU): 0,1 (+0,2)

Jens Spahn (CDU): 0,1 (neu)

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU): -0,8 (-0,1)

Andrea Nahles (SPD): -0,3 (+0,1)

Horst Seehofer (CSU): -0,5 (+0,1)

Grüne nun auf Augenhöhe mit CDU - auch beim ZDF-Politbarometer

Update vom 6. Juni 2019, 9.25 Uhr: Die Grünen setzen ihren Höhenflug auch nach der Europawahl fort. Im am Donnerstag veröffentlichten ZDF-Politbarometer legte die Partei gleich sechs Prozentpunkte auf nun 26 Prozent zu. Die Union konnte mit 27 Prozent und einem Minus von drei Prozentpunkten ihre führende Position damit nur knapp behaupten.

Die SPD sackte ebenfalls um drei Prozentpunkte ab auf nur noch 13 Prozent. Die AfD verlor einen Prozentpunkt auf ebenfalls 13 Prozent. Die FDP verharrte bei sieben Prozent. Die Linke verlor einen Prozentpunkt auf nun ebenfalls sieben Prozent. Für sonstige Parteien sprachen sich ebenfalls sieben Prozent der Befragten aus (plus zwei Punkte).

Rechnerisch möglich wäre damit als einzige Zweier-Konstellation ein schwarz-grünes Regierungsbündnis. Keine Mehrheit hätte die derzeitige Koalition aus Union und SPD oder ein rot-rot-grünes Bündnis.

Befragt wurden von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen von Montag bis Mittwoch telefonisch 1297 Wahlberechtigte.

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge kommt heraus, welche Koalition sich die Deutschen wünschen. Außerdem steht eine Neuwahl hoch im Kurs.

Habeck oder AKK? Umfrage zur Kanzlerpräferenz liefert Tiefschlag für CDU

Update vom 4. Juni 2019, 16.36 Uhr: Nach der Europawahl hatte es CSU-Chef Markus Söder indirekt selbst zu verstehen gegeben: Haupt-Konkurrent der Union ist aktuell wohl nicht mehr die SPD – sondern die Grünen. Die Partei lag nicht nur bei der Wahl des Parlaments in Brüssel und Straßburg auf Rang zwei. Sie macht aktuell in mehreren Umfragen (siehe unten) auch der Union die Spitzenposition in den Sonntagsfragen streitig.

Die Welt hat das nun zu einer beinahe etwas ketzerischen Fragestellung in einer weiteren Erhebung inspiriert. Während SPD-Vize Olaf Scholz durchaus an Erfolgschancen einer Kanzlerkandidatur glaubt, stellt das Blatt mithilfe des Instituts Civey die „K-Frage“ einmal anders: Kramp-Karrenbauer oder Habeck, Union oder Grüne?

Das Ergebnis fällt vergleichsweise drastisch aus. Und dürfte das Selbstbewusstsein der Union in der aktuellen GroKo-Krise nicht gerade stärken. In der Umfrage erhielt Habeck doppelt so viel Zustimmung wie Kramp-Karrenbauer: 43 Prozent der Befragten würden sich bei einer direkten Kanzlerwahl für den Grünen-Chef entscheiden, nur 21 für die CDU-Vorsitzende. 34 Prozent wollten sich für keinen der beiden entscheiden, 2 Prozent enthielten sich.

Ein – kurz nach dem Rücktritt Andrea Nahles‘ – pikantes Detail: Habecks Rückhalt bei den Grünen-Wählern scheint eklatant größer als der AKKs in der Union. 55 Prozent der Anhänger von CDU und CSU würde Kramp-Karrenbauer bevorzugen, 90 Prozent der potenziellen Grünen-Wähler Habeck. Kramp-Karrenbauers früherer Konkurrent um den Parteivorsitz, Friedrich Merz, blies am Dienstag bereits zum Angriff auf die Grünen. Kanzlerin Angela Merkel forderte in der Unions-Fraktion einen grüneren Kurs ihrer Partei ein.

Befragt wurden für die repräsentative Umfrage 5.071 Menschen. Zu beachten ist allerdings, dass die Erhebungen von Civey in ihrer Methodik von den üblichen Befragungen der großen Institute abweichen.

Umfrage-Explosion bei den Grünen: Bei zwei Instituten liegen sie mit der Union auf Augenhöhe

9.05 Uhr: Nun sind es schon zwei aktuelle Umfragen, die den Höhenflug der Grünen bestätigen. Nachdem Forsa vermeldet hatte, dass die Grünen sogar VOR der Union liegen (siehe Update unten vom 1. Juni), sieht INSA die Grünen nur einen Prozentpunkt hinter CDU/CSU. Demnach kommen die Grünen in der INSA-Umfrage für die Bild-Zeitung auf 25 Prozent, die Union auf 26 Prozent. Das wäre ein Plus von sechs Prozentpunkten für die Grünen! Die Union verlor im Vergleich zur Umfrage Ende Mai 1,5 Prozentpunkte. Wäre nun Bundestagswahl, würde es also ein Kopf-an-Kopf-Duell um das Kanzleramt geben - und erstmals hätten die Grünen Chancen stärkste Kraft in Deutschland zu werden. 

Wie zu erwarten war, verliert die SPD weiter und liegt nach den Chaostagen mit Nahles-Rücktritt bei nur noch 14%. AfD verliert leicht und kommt auf 13%. FDP und Linke müssen ebenfalls Einbüßen hinnehmen und kommen auf jeweils 8%. 

Grünen stärkste Partei? Neue Umfrage von Emnid widerspricht Forsa 

Update vom 2. Juni 2019: Wie sieht die politische Stimmungslage in Deutschland wirklich aus? Nach der spektakulären Forsa-Umfrage von Samstag, wonach die Grünen erstmals stärkste Partei in Deutschland wären, kommen nun neue Zahlen des Forschungsinstituts Emnid. Während in der Forsa-Umfrage für ntv und RTL die Grünen bei 27 Prozent lagen, sieht der Emnid-Sonntagstrend für die Bild am Sonntag die Partei bei 20 Prozent. Zwar machen die Grünen auch hier einen deutlichen Sprung nach oben (+3 Prozentpunkte), sind aber noch deutlich von dem Spitzenwert bei Forsa entfernt. Die Öko-Partei liegt bei Emnid ziemlich genau auf dem Level des Europawahl-Ergebnisses. 

Und auch die Werte der Sozialdemokraten sind bei Emnid nicht ganz so katastrophal. Während Forsa auf 12 Prozent für die SPD kam, liegt die Regierungspartei bei Emnid immerhin noch bei 16% und verliert somit lediglich einen Prozentpunkt.

Die CDU/CSU kommt bei Emnid auf 28 Prozent und bleibt damit stärkste Partei. Die AfD liegt bei 13 Prozent, FDP und Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt und kommen beide auf acht Prozent.

Umfrage-Hammer von Forsa: Grüne erstmals vor Union - SPD auf Rekordtief

Update vom 1. Juni 2019: Bei der Europawahl zählten die Grünen zu den großen Gewinnern. Sie konnten die Anzahl ihrer Stimmen fast verdoppeln und kamen auf 20,5 Prozent. Nur noch CDU/CSU lagen mit 28,9 Prozent vor ihnen, musst aber deutlich Einbußen einstecken. Jetzt kurz nach der Wahl scheint die Zustimmung für die Grünen immer weiter zu wachsen. Es gibt einen neuen Umfrage-Hammer! 

Einer neuen Forsa-Umfrage im Auftrag von ntv zufolge, überholten die Grünen jetzt sogar erstmals die Union. Bei der nächsten Bundestagswahl würden 27 Prozent die Grünen wählen. Die CDU/CSU kommen auf nur noch 26 Prozent. Die SPD würde der Umfrage zufolge auf ein Rekordtief von 12 Prozent sinken. Die Zankerei um die Posten von Fraktions- und Partei-Chefin Andrea Nahles lassen die Sozialdemokraten ganze 5 Prozentpunkte verlieren. Hinter der SPD landen die AfD (11 Prozent), die FDP (8 Prozent) und die Linke (7 Prozent).

Für die Umfrage wurden vom Meinungsforschungsinstitut Forsa von Montag bis Freitag insgesamt 2001 Menschen befragt. Die statistische Fehlertoleranz wird mit plus/minus 2,5 Prozentpunkten angegeben.

Die Umfrage fand zwischen dem 27. und dem 31. Mai, also unmittelbar nach der Europawahl, statt. Danach hätten die Grünen bei einer Regierungsbildung sogar zwei Optionen: Mit der CDU/CSU kämen sie auf eine klare und mit SPD und Linke immerhin noch auf eine hauchdünne Mehrheit.

Umfrage-Kracher: Grüne auf dem Weg zur Volkspartei - und auf Tuchfühlung mit der CDU?

Meldung vom 31. März 2019 - Berlin - Das Wählerpotenzial der Grünen ist laut einer Umfrage aktuell annähernd so groß wie das der Union. 38 Prozent der Wahlberechtigten in Deutschland können sich laut dem am Montag veröffentlichten Trendbarometer von RTL und N-TV derzeit vorstellen, die Ökopartei zu wählen. Die Union kommt auf 39 Prozent. Bei der SPD sind es 31 Prozent, bei der FDP 28.

Die Zahl derer, die die Parteien derzeit aber tatsächlich wählen würden, ist kleiner: Sie liegt bei den Grünen laut der Forsa-Umfrage bei 20 Prozent, bei der Union bei 28. Die SPD liegt bei dieser sogenannten Sonntagsfrage bei 16 Prozent, die FDP bei 10, die Linke bei 8 und die AfD bei 12 Prozent. 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden.

Die Grünen haben den Angaben zufolge die meisten potenziellen Wähler im Westen (41 Prozent), bei den Frauen (41 Prozent), bei den 18- bis 29-Jährigen (44 Prozent) und entsprechend bei den Schülern und Studenten (44 Prozent) sowie bei den gebildeteren Wahlberechtigten mit Abitur beziehungsweise Studium (46 Prozent). Vergleichsweise geringeren Zuspruch haben die Grünen in Ostdeutschland (27 Prozent), bei den Männern (37 Prozent), bei den Arbeitern (30 Prozent) und bei Wahlberechtigten mit Hauptschulabschluss (28 Prozent). Ein Drittel der Grünen-Anhänger lebt der Studie zufolge in Großstädten, das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit über 3200 Euro deutlich über dem des Durchschnitts aller Wahlberechtigten.

Weitere Umfrage bringt Schock für Merkels GroKo

Eine andere neue Umfrage dürfte derweil der GroKo nicht schmecken: Laut dem aktuellen „Sonntagstrend“ der Bild am Sonntag hätte die große Koalition bei einer Bundestagswahl aktuell keine Mehrheit mehr. Die CDU und die SPD verloren dabei mit jeweils einem Prozentpunkt die entscheidenden Wählerstimmen. 

Dem Meinungsforschungsinstitut Emnid zufolge ist die CDU, der kürzlich eine peinliche Wahlplakat-Panne passierte, nämlich bei 30 Prozent angelangt, während die SPD bei 16 Prozent landet. Damit kommt die große Koalition nur noch auf 46 Prozent. 2361 Menschen nahmen im Zeitraum vom 21. bis zum 27. März an der Umfrage teil und beantworteten die Frage, wen sie wählen würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wäre

Die Grünen als klare, zweitstärkste Kraft

Die Grünen bleiben stabil bei 17 Prozent und werden damit erneut in einer Umfrage als die aktuell zweitstärkste politische Kraft in Deutschland ausgewiesen. FDP und Linke gewinnen jeweils einen Punkt hinzu und erreichen nun beide neun Prozent. Die AfD kommt nach geringen Verlusten auf 13 Prozent. Die übrigen Parteien erreichen gemeinsam sechs Prozent. 

Die große Koalition erfreut sich hierzulande aktuell nicht gerade großer Beliebtheit.  

Auch eine aktuelle Erhebung der Forsa stützt die These vom Abwärtstrend der Union und der großen Koalition. In ihrer Erhebung verlieren CDU und CSU laut der Umfrage sogar zwei Prozentpunkte, die SPD kommt erneut auf 16 Prozent, wie die „Welt“ online berichtet. Die Grünen sind auch hier mit 20 Prozent klar zweitstärkste Kraft. 2504 Menschen nahmen vom 25. bis 29. März an der Forsa-Umfrage teil.

Video: Vor mehr als einem Jahr wechselten die Grünen ihre Spitze 

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Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles steht die SPD vorerst ohne Führung da. Am Montagvormittag trifft sich der Parteivorstand, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Andrea Nahles ist offiziell als Vorsitzende der SPD zurückgetreten. Ein Trio soll nun vorerst übernehmen. Alle Infos zum Nahles-Rückzug im News-Ticker.

Die Groko strauchelt. Journalist Steingart sorgt mit einer Aussage zu Neuwahlen bei Maischberger für Furore. Die brisante Info will er aus der CDU-Spitze haben.

sl, dpa, md

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