Euro-Rettungsfonds bleibt in CDU umstritten

Berlin - Auch nach der Sondersitzung der CDU/CSU-Fraktion sieht der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, die Reform des Euro-Rettungsfonds weiterhin kritisch.

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete warnte, seiner Einschätzung nach werde es für Länder wie Griechenland nicht bei Sicherheiten bleiben. “Wir werden aller Voraussicht nach in erheblichem Umfang deutsche Steuergelder dafür einsetzen müssen, um den Euro zu stabilisieren“, sagte Mißfelder am Mittwoch im Radiosender HR-Info.

Trotz kritischer Stimmen rechnet Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) bei der Bundestagsabstimmung am 22. oder 23. September mit einer klaren Zustimmung von CDU und CSU. In der Fraktionssitzung habe es am Dienstagabend nur wenig Ablehnung gegeben, sagte er. “Ich gehe davon aus, dass die Kollegen, die gestern noch stark ablehnend waren, sich (...) dafür entscheiden werden“, sagte Fuchs im RBB-Inforadio. “Das hat sich gestern schon angedeutet.“ Im Gegensatz zu Fuchs hatte der kritisch eingestellte Innenausschuss-Vorsitzende Wolfgang Bosbach zuvor jedoch von etwa gleich vielen Wortmeldungen von Befürwortern und Gegnern in der Fraktionssitzung gesprochen.

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dpa

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