Verletzung der Religionsfreiheit: 13 Staaten verurteilt

Washington - Eine Kommission der US-Regierung hat 13 Staaten benannt, in denen das Grundrecht auf Religionsfreiheit regelmäßig verletzt wird.

Zwölf weitere Staaten werden auf einer “Watch List“ aufgeführt. Die 1998 gegründete Kommission für Internationale Religionsfreiheit (Commission on International Religious Freedom) führt auf ihrer Liste der regelmäßigen Verstöße alle acht Staaten auf, die schon 2009 benannt wurden: Birma (Myanmar), China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan and Usbekistan.

Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr Irak, Nigeria, Pakistan, Turkmenistan und Vietnam. Auf der “Watch List“ stehen Afghanistan, Ägypten, Indien, Indonesien, Kuba, Laos, Russland, Somalia, Tadschikistan, Türkei, Venezuela und Weißrussland.

Die Kommission kritisierte, dass die US-Regierung sowohl unter Präsident George W. Bush als auch unter seinem Nachfolger Barack Obama zu wenig unternommen habe, um grundlegenden Rechten der freien Religionsausübung universelle Geltung zu verschaffen. Dabei habe sich die Lage der Religionsfreiheit in China im vergangenen Jahr noch verschlechtert, erklärte die Kommission und wies auf die Situation der Buddhisten im Tibet und der muslimischen Uiguren in der Provinz Xinjiang hin.

“Das Resümee des Berichts ist eindeutig“, sagte der Vorsitzende der Kommission, Leonard Leo, “die Regierung muss mehr tun.“

DAPD

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