Umfrage ergibt

Deutsche wünschen sich mehr Videoüberwachung

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Passanten laufen unter einer Überwachungskamera am Hauptbahnhof in Kön (Nordrhein-Westfalen)

Köln - Die Zahlen einer aktuellen Umfrage sind eindeutig: Eine Mehrheit der Deutschen hat sich für eine stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen ausgesprochen.

Nach dem versuchten Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof ist eine Mehrheit der Deutschen für eine stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen. Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“. 81 Prozent der Befragten sprachen sich für eine Ausweitung der Überwachung aus. 18 Prozent waren dagegen.

Aus einem Geheimbericht der Bundespolizei geht jedoch hervor, dass eine Videoüberwachung aller deutschen Bahnhöfe den Bund mehrere Milliarden Euro kosten würde. Allein um die 325 am meisten benutzten Bahnhöfe mit Kameras auszurüsten, müssten 241 Millionen Euro investiert werden, hatte die „Bild“-Zeitung vom Mittwoch unter Berufung auf das Papier berichtet.

Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte unabhängig davon gegenüber der "Passauer neuen Presse" gesagt: „Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Schon das Installieren der Kameras kostet Geld - ganz abgesehen von den Personalkosten für die Experten in den Überwachungszentralen.“

Bombenalarm am Bonner Hauptbahnhof

Bombenalarm am Bonner Hauptbahnhof

dpa

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