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64:87 - BG Göttingen verliert letztes Spiel in München

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Hochgestiegen: Bayerns Nihad Djedovic (Mitte) lässt sich von Göttingens Jeff Roberson (links) und Nate Grimes nicht am Korbwurf hindern.
Hochgestiegen: Bayerns Nihad Djedovic (Mitte) lässt sich von Göttingens Jeff Roberson (links) und Nate Grimes nicht am Korbwurf hindern. © IMAGO/Oryk HAIST

Eine Halbzeit konnte die BG Göttingen in ihrem letzten Saisonspiel der Basketball-Bundesliga die favorisierten Bayern im Audi Dome ärgern, doch in der zweiten Halbzeit brachen die Veilchen völlig ein und verloren am Ende deutlich mit 64:87 (38:41).

München/Göttingen – Mathis Mönninghoff erzielte mit einem erfolgreichen Dreier die letzten Saisonpunkte für die Göttinger, die die Tabelle mit Rang zehn abschlossen.

Anfangs taten sich beide Teams schwer, da fiel so gut wie kein Ball in den Korb auf beiden Seiten. So stand es nach knapp fünf Minuten 3:2 für die Gastgeber. Mit einem 9:0-Lauf gingen die Veilchen mit 9:3 in Führung und mit einem 17:16 in die erste Viertelpause.

Auch in den zweiten zehn Minuten blieb es eng, Bayern konnte sich zwar eine Minute vor der Halbzeitsirene auf 38:32 – das war der größte Vorsprung bis dato – absetzen, doch die Göttinger blieben hartnäckig, und so sollte der 38:41-Rückstand zur Pause noch für reichlich Spannung auch in der zweiten Halbzeit sorgen.

Jeremiah Martin hatte sich Mitte des zweiten Viertels am Knie nach einem Foul von Leon Radosevic verletzt. Er hatte sich nachvollziehbar bei diesem beschwert, erhielt dafür ein Technisches Foul und konnte aufgrund der Verletzung nicht weiterspielen – sicherlich ein schweres Handicap für die Göttinger, was sich dann auch in der zweiten Halbzeit zeigen sollte.

Bis zum 51:53 hielten die Göttinger noch die Spannung hoch, doch mit einem viertelübergreifenden 18:0-Lauf, als den Gästen kaum noch ein erfolgreicher Korbwurf gelang, zogen die Bayern dann auf 71:51 vorentscheidend davon.

Im Audi-Dome musste die BG auf Trainer Roel Moors verzichten, der wegen seines Wutausbruchs nach der Gießen-Niederlage für ein Spiel gesperrt und mit einer Geldstrafe (1500 Euro?) belegt worden war. Für ihn coachte Co-Trainer Olivier Foucart. Der setzte dann auch, als alles entschieden war, die „Bankdrücker“ Marios Giotis und den 20-jährigen Max Wüllner ein, dem die ersten Saisonpunkte beim 59:85 auf 61:85 gelangen.

„Wir hatten im dritten Viertel eine kurze schlechte Phase und dann ist es gegen einen solchen Gegner wir die Bayern schwer, wieder zurückzukommen“, meinte Mönninghoff, der sich allerdings darüber freute, in der ersten Halbzeit mit dem hohen Niveau der Münchener mitgehalten zu haben. „Es tut weh, dass wir die Playoffs nicht erreicht haben. Im Endeffekt war es für uns aber eine gute Saison“, so Mönninghoff weiter bei MagentaSport.

Quotienten-Regelung

Da das Sonntags-Spiel Braunschweig gegen Berlin wegen zehn Corona-Fällen bei den Löwen abgesetzt wurde und die Partie aus terminlichen Gründen nicht nachgeholt werden kann, wird die Abschlusstabelle der BBL per Quotienten-Regelung ermittelt, auf die sich die BBL-Klubs in diesem Fall verständigt hatten. Durch den Crailsheimer 95:93-Sieg am Samstag gegen Chemnitz rutschte die BG vom neunten auf den zehnten Platz ab.

BG: Martin 7, Frey 6, Roberson 12, Vargas 2, Hujic, Wüllner 2, Hartwich 2, Mönninghoff 7, Kamp 12, Brown 14, Grimes, Giotis.

Erfolgreichste Münchener Werfer: Obst 14, Thomas 12, Rubit 11, Schilling 10, Jaramaz 10.  (wg/gsd)

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