Basketball-Pokal

79:64 gegen Frankfurt: „Guti“ und Odiase führen BG Göttingen zum Superstart

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Starker neuer Center: BG-Neuzugang Tai Odiase (rechts) bei einem Hakenwurf gegen Frankfurts Isländer Gudmundsson (30) und Mobley. 

Was für ein Start in den BBL-Pokal! Mit einem nie gefährdeten 79:64 (44:31)-Sieg gegen die Fraport Skyliners Frankfurt hatte die BG Göttingen einen Auftakt nach Maß in diesen vor Beginn der Meisterschaft ausgetragenen Wettbewerb.

Herausragende Veilchen-Spieler im Rast-Dome in Vechta waren die beiden Neuzugänge Taj Odiase und Jorge („Guti“) Gutiérrez, die dem guten Göttinger Auftritt ihren Stempel aufdrückten.

Odiase war zusammen mit dem Mexikaner Gutièrrez Topscorer der Partie mit jeweils 14 Punkten. Dazu fischte der Amerikaner mit dem Rast-Locken noch zehn Rebounds, womit sein erstes „Double-Double“ im ersten Pflichtspiel perfekt war. Zudem hatte er noch drei geblockte Frankfurter Würfe in der Statistik. Ein Sahne-Pflichtspiel-Debüt für den 2,06 m-Hünen. Gutiérrez holte noch sechs Abpraller und gab fünf Vorlagen.

Mit diesem ersten Sieg in der Gruppe B des BBL-Pokals haben sich die BGer eine gute Ausgangsposition für das zweite Spiel am kommenden Samstag erneut in Vechta gegen den Gastgeber SC Rasta verschafft, der am Samstag 99:85 gegen Gießen gewonnen hatte.

„Wir haben die Körpersprache positiv gehalten und als Team eine gute Defensive gespielt“, freute sich Taj Odiase im MagentaSport-Interview. Die starke Statistik hätten ihm seine Teamgefährten ermöglicht. „Ich hatte Spaß auf dem Feld“, lächelte Odiase. „Der Trainer sieht großes Potenzial in mir.“

Ausgerechnet der nachverpflichtete Mathis Mönninghoff erzielte die ersten Pflichtspiel-Punkte für die Veilchen – der Auftakt zu einem Start-Ziel-Sieg der Göttinger, die nicht ein Mal in Rückstand gerieten. Die Veilchen kamen gleich gut auf Touren, führten 12:2 und 19:7 durch zwei Dreier von Aubray Dawkins und Luke Nelson. Der Brite wechselte sich mit Gutièrrez auf der Spielmacher-Position ab, mehrfach agierten sie jedoch auch zusammen auf dem Parkett. 21:14 nach den ersten zehn Minuten – das sah schon mal richtig gut aus!

Die Veilchen behaupteten ihren Vorsprung auch im zweiten Abschnitt, in dem der Ex-Frankfurter Akeem Vargas mit sieben Punkten in Folge gegen sein bisheriges Team für das 33:22 sorgte. Gut kontrollierten die BGer Skyliners-Urgestein Quantez Robertson und Matt Mobley, die kaum in Erscheinung traten. Nur den neuen Isländer Gudmundsson und den Belgier Lecomte bekamen sie nicht ganz in den Griff.

Auch nach der Pause blieb die BG konzentriert und wahrte vor allem ihre Führung, hielt die Hessen deutlich auf Distanz. Coach Roel Moors gab allen Akteuren noch Einsatzzeiten, allein Center Kramer spielte nur kurz.

Moors: „Meine Mannschaft hat mich heute wirklich mit ihrem Auftritt überrascht. Sie war sehr fokussiert und bereit, den Gameplan umzusetzen. Sie hat eine sehr reife Partie gespielt. Der Schlüssel zum Sieg war selbstverständlich die Verteidigung. In der Offensive haben wir einfachen, aber effizienten Basketball gespielt. Wir hatten keine guten Quoten, aber haben dennoch 79 Punkte erzielt. Das zeigt, dass wir bereit waren, als Team zusammenzuspielen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“  haz/gsd

Quelle: HNA

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