Niederlage

Saisonpremiere missglückt: BG Göttingen verliert Heimspiel gegen Bamberg mit 76:82

Einer der besten Göttinger Werfer in Aktion: James Dickey warf zehn Punkt
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Einer der besten Göttinger Werfer in Aktion: James Dickey erzielte zehn Punkte.

Die BG Göttingen hat ihr erstes Basketball-Heimspiel am Sonntag gegen Brose Bamberg mit 76:82 (37:46) verloren.

Update von 18.58 Uhr: Die Saisonpremiere in der Basketball-Bundesliga ist den Männern der BG Göttingen missglückt. Gegen Brose Bamberg verlor das Team von Trainer Roel Moors mit 76:82 (37:46). Dabei kam bei den 2013 Zuschauern in der S-Arena noch einmal Hoffnung auf, als die Veilchen kurz vor der Schlusssirene auf 73:74 herangekommen waren, in der Endphase aber nach Meinung ihres Coaches die Energie fehlte, um das Spiel noch an sich reißen zu können.

„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit nicht auf unserem Niveau gespielt und in der Offensive den falschen Rhythmus gewählt“, meinte der enttäuschte Moors.

Das Spiel begann mit einem erfolgreichen Wurf von Kamar Baldwin zur 2:0-Führung der Gastgeber. In der Folgezeit bestimmten allerdings die Gäste mit ihrem Trainer Johan Roijakkers, der acht Jahre lang die Göttinger gecoacht hatte und nun vor dem Spiel von seinen Fans gefeiert wurde, diese Begegnung und legten zeitweise Anfang des zweiten Viertel 15 Punkte beim 30:15 zwischen sich und der BG.

Zu viel Hektik und auch Ballverluste aufseiten der Göttinger führten zu diesem Rückstand, den die Veilchen allerdings mit einem Kraftakt im dritten, ihrem besten Viertel, nicht nur wettmachen, sondern in der 26. Minute beim 51:50 ein zweites Mal in Führung gehen konnten.

Mit 58:59 ging es in die letzten zehn Minuten, in denen erneut der Bremer Schiedsrichter Stefan Fingerling wie schon in der ersten Halbzeit überfordert war, Zweikämpfe meist zu Ungunsten der Göttinger beurteilte.

Als nach einer zwischenzeitlichen 72:64-Führung der Gäste Mathis Mönninghoff nach mit einem Dreier den Anschluss zum 67:72 herstellte, nahm Roijakkers eine Auszeit, die jedoch nicht sofort von Erfolg gekrönt war. Die BG kam auf 73:74 heran, doch den längeren Atem besaßen die Bamberger, die in der letzten Minute viele Freiwürfe erhielten, sodass am Ende ein sehr unausgewogenes Freiwurf-Verhältnis stand. Göttingen zwölf, von denen sie neun verwandeln konnten, Bamberg 30, von den 21 in der gegnerischen Reuse landeten.

Sekunden vor dem Ende traf es dann auch noch Jeff Roberson und Kamar Baldwin, der mit 23 Punkten erfolgreichster Topscorer war, die beide mit je fünf Fouls das Parkett verlassen mussten – sicherlich nicht mehr spielentscheidend.

„Es war ein verdienter Sieg für uns, auch wenn die BG die Chance zum Sieg hatte. Heute waren alle in meiner Mannschaft da“, meinte Roijakkers, der sich noch einmal bei BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen, den BG-Veranwortlichen, den Sponsoren und vor allem bei den Fans ausdrücklich für die acht Jahre bedankte. „Göttingen ist meine Heimat,“ so Roijakkers abschließend.

Gleichwohl hatte er damit Recht, dass die Göttinger in der Tat am Sieg zumindest geschnuppert haben, ihnen am Ende aber auch das nötige Wurfglück fehlte.

„Wir hatten gute offene Würfe kreiert, die wir dann aber nicht getroffen haben. Was mir an meiner Mannschaft noch gefehlt hat, war die Ballbewegung. Davon habe ich zu wenig gesehen“, meinte Moors. (Walter Gleitze)

Erstmeldung von 17.20 Uhr: Die BG war gegen Ende des Spiel bis auf einen Punkt an die Gäste herangerückt. In der Schlussphase verloren die Göttinger allerdings durch unkonzentrierte Aktionen das Spiel. Zudem bekam Bamberg viele Freiwürfe zugesprochen. Nach Expertenmeinungen haben die Göttinger zudem den Auftakt

Die besten Werfer bei Göttingen waren Kamar Baldwin (23 Punkte), James Dickey (10 Punkte) sowie Jake Toolson (zehn Punkte) . Der beste Bamberger Werfer Omar Prewitt (19 Punkte) und Christian Sengfelder (16 Punkte). (Walter Gleitze und Helmut Anschütz)

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