2. Basketball-Bundesliga

BG: Göttinger Frauen erwarten Spitzenreiter Chemnitz

Jung und gut: Göttingens Nele Aha (li., gegen Bambergs Leonie Leykam) trumpfte zuletzt in Hagen für die BG 74 auf. Foto: Jelinek
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Jung und gut: Göttingens Nele Aha (li., gegen Bambergs Leonie Leykam) trumpfte zuletzt in Hagen für die BG 74 auf.

Göttingen. Nanu? Wie passt denn das zusammen? Morgen (17.30 statt 16 Uhr!) kommen die ChemCats Chemnitz in die FKG-Sporthalle an der Böttinger Straße.

Der Spitzenreiter und Bundesliga-Absteiger hat bisher alle 13 Spiele in der 2. Basketball-Bundesliga Nord gewonnen, ist damit ganz stramm auf Kurs zurück in die Eliteklasse. Und dann das leichteste Heimspiel für die Veilchen-Frauen?

Ja, denn gegen diese Ausnahme-Mannschaft hat das Team von Trainerin Jennifer Kerns nun rein gar nichts zu verlieren. Die Basketball-Szene geht vom 14. Sieg für die Sächsinnen aus – alles andere wäre eine riesengroße Überraschung. „Gegen Chemnitz haben wir nichts zu verlieren“, bestätigt denn auch Jennifer Kerns, die weiter auf Nekane Krumm und US-Girl Danielle Smith (Daumenbruch) verzichten muss.

Doch beim dritten Auswärtssieg am vergangenen Samstag in Hagen (57:53) war erneut zu sehen, dass die von der BG 74 propagierte Nachwuchsarbeit weiter Früchte trägt. So stand nach der deutschen Topscorerin Klaudia Grudzien (33:25 Minuten Einsatzzeit) und der BG-Amerikanerin Jenele Peterson (31:29 Minuten) mit Nele Aha (28:39 Minuten) eines der hoffnungsvollen Nachwuchstalente am drittlängsten auf dem Feld. Auch Alexandra Daub schenkte Kerns mit 22:20 Minuten viel Vertrauen. Corinna Dobroniak und Maj vom Hofe spielten je gut sechs Minuten, Lena Wenke knapp vier. Die Talente aus der WNBL haben also nicht gerade unerhebliche Spielanteile.

ChemCats mit starkem US-Duo

Ob die jugendliche Unbekümmertheit des Nachwuchs-Quintetts und die Erfahrung von Peterson, Grudzien, Lücken, Hirmke und Müller gegen Chemnitz reicht, ist aber realistischerweise wohl eher zu bezweifeln. Bereits das Hinspiel gewannen die ChemCats mit 80:60. Ihre herausragenden Kräfte hat der Erstliga-Absteiger in Candace Williams, die die Liga mit 21,7 Punkten und 8,3 Rebounds im Schnitt überragt. Kaum schwächer ist ihre Landsfrau Eryn Jones, die 15,9 Zähler pro Spiel schafft. So dürfte denn von der BG 74 vor allem eine kämpferische Top-Leistung nötig sein, um wenigstens annähernd mithalten zu können. (haz/gsd)

Quelle: HNA

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