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Kimmich-Streit? Er weigerte sich wohl, als Rechtsverteidiger zu spielen

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Von: Christoph Gschoßmann

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Hatte er keine Lust auf die Rechtsverteidigerposition? Bayerns Joshua Kimmich beim Augsburg-Spiel.
Hatte er keine Lust auf die Rechtsverteidigerposition? Bayerns Joshua Kimmich beim Augsburg-Spiel. © Tom Weller / picture alliance

Es rumort beim FC Bayern: Offenbar kam es beim Augsburg-Spiel zum Zoff zwischen Trainer Julian Nagelsmann und Sechser Joshua Kimmich.

München - Beim FC Bayern kracht es. Vier Spiele kein Liga-Sieg, zuletzt die bittere 0:1-Pleite in Augsburg und nur Platz vier in der Tabelle - es war ein Oktoberfest-Wochenende zum Vergessen für die Roten. Doch schon während der Partie in Schwaben soll es zu Unstimmigkeiten gekommen sein - und zwar rund um Joshua Kimmich.

In der 62. Minute brachte Trainer Julian Nagelsmann den offensiven Serge Gnabry für den von Beginn an aufgebotenen Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui. Sechser Joshua Kimmich war der „Leidtragende“ dieses Tauschs, denn der Nationalspieler wurde von seinem Coach nach rechts hinten beordert. Und das passte Kimmich anscheinend überhaupt nicht.

Kimmich beschwert sich „relativ deutlich“ über Rechtsverteidiger-Position

Wie ran berichtet, beschwerte sich der 27-Jährige „relativ deutlich“ darüber – ihm passte eine Rückversetzung auf die Position nicht, die er jahrelang beim FC Bayern und in der Nationalelf innehatte. Kimmichs Einwände wurden prompt erhört: In der 78. brachte Nagelsmann mit Josip Stanisic (für Jamal Musiala). Stanisic übernahm wiederum die Außenverteidigerposition von Kimmich.

Das Problem: Mathys Tel schmorte als Stürmer weiterhin auf der Bank, Nagelsmann hatte bereits viermal gewechselt, denn auch Marcel Sabitzer und Eric Maxim Choupo-Moting waren bereits gekommen. Am Ende fehlte Bayern die Offensivpower, um die Niederlage doch noch abzuwenden - selbst Manuel Neuer griff am Ende verzweifelt in das Anlaufen mit ein. Hätte Kimmich seine neue Kurzzeit-Rolle klaglos akzeptiert, hätte Nagelsmann womöglich noch mehr Angreifer aufs Feld schicken können. (cg)

Sadio Mané kann Robert Lewandowski beim FC Bayern noch nicht ersetzen. Gegen Augsburg blieb er blass - sogar Manuel Neuer übertrumpfte ihn.

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