Erneuter Ausraster

Nach Verzehr von "goldenem" Steak: Ribery beleidigt seine Kritiker aufs Übelste

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Franck Ribery hat mit einer Verbalattacke mal wieder für Aufregung gesorgt.

Nach dem Eklat um sein vergoldetes Steak, rastete Frank Ribéry auf Twitter total aus. Er beleidigte seine Kritiker heftigst.

Update vom 6. Januar, 10.05 Uhr: In den sozialen Medien geht der Ärger über den Fall Ribéry weiter. Doch steht nun nicht nur die Wortwahl des Franzosen in seinem Posting im Fokus, sondern auch die (bislang nicht vorhandene) Reaktion des FC Bayern. Lesen Sie hier die Netz-Reaktionen zum Fall Ribéry.

Update vom 6. Januar, 8.47 Uhr: Nach wie vor gibt es keine öffentliche Stellungnahme des FC Bayern auf die verbale Attacke von Ribéry. Zwar billige der Verein die Wortwahl nicht, doch sei das auch eine „private Angelegenheit“ Ribérys, wie der SID einen Sprecher des Vereins zitiert. 

Nach Verzehr von "goldenem" Steak: Ribery beleidigt seine Kritiker aufs Übelste

München - Mittelfeldspieler Franck Ribery vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat mit einer Verbalattacke weit unter der Gürtellinie mal wieder für Aufregung gesorgt. Der ehemalige französische Fußball-Nationalspieler setzte sich gemeinsam mit seiner Ehefrau Wahiba auf Instagram mit einem vulgären Rundumschlag gegen seine Kritiker zur Wehr, die seinen Restaurantbesuch am Freitagabend mit dem Verzehr eines mit 24 Karat Blattgold überzogenen Ribeye-Steaks für 1200 Euro in den sozialen Netzwerken unter anderem als dekadent oder unsensibel bezeichnet hatten.

„F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum“

Ribery schrieb: "Beginnen wir mit den Neidern und Hatern, die durch ein löchriges Kondom entstanden sein müssen: F**** eure Mütter, eure Großmütter und euren gesamten Stammbaum." Er schulde den Menschen überhaupt nichts, schrieb er weiter und fügte an, dass er seinen Erfolg vor allem Gott, sich selbst und seinen Vertrauten, die an ihn geglaubt haben, zu verdanken habe und ergänzte: "Für die anderen, ihr seid nicht mehr als Kieselsteine in meinen Socken!"

Seien Hasstirade hatte er bereits am Vorabend angekündigt. "Oooh, ich muss wohl ein paar Mütter beleidigen. Bis morgen, gute Nacht". Anschließend schrieb er noch: "Ich gehe duschen, was essen, trinke einen Espresso und dann bin ich bei euch."

Heftige Kritik an den Medien

Zudem teilte er am Samstag auch gegen die Medien kräftig aus, die über seinen vom ihm selbst auf Instagram veröffentlichen Restaurantbesuch berichtet hatten. "Was die Pseudo-Journalisten angeht, die immer nur negativ über mich und meine Taten berichtet haben. Wenn ich etwas spende (denn man hat mir beigebracht, auch zu geben, wenn ich viel bekomme) - warum berichtet dann kein einziges großes nationales Medium davon?"

Er fühle sich von den Journalisten ungerecht behandelt: "Ihr bevorzugt es, über den Urlaub zu berichten, den ich mit meiner Familie verbringe, ihr nehmt meine Taten und Gesten genau unter die Lupe, was ich esse etc. Oh ja, für diese Sorte von Belanglosigkeiten seid ihr zur Stelle!"

Ribery hatte im Gourmettempel Nusr-Et ein Vergoldetes Steak gegessen

Ribery hatte vor dem Trainingslager der Bayern in Katar, das am Freitag begonnen hatte, mit seiner Familie in Dubai Urlaub gemacht und im Gourmettempel Nusr-Et des türkischen Starkochs Nusret Gökce das teure Stück Fleisch mit der Gold-Verzierung gegessen. Für seinen Beitrag auf Instagram und Twitter hagelte es dafür viel Kritik.

Zuerst reagierte Riberys Frau Wahiba auf die Vorwürfe. "Macht euch keine Sorgen, uns geht's gut. Wir sind erfreut zu sehen, dass ihr uns bis in die Küche verfolgt. Ich erspare euch den Rest, ich bin kurz vorm Erbrechen, glaubt mir. Armes Frankreich, dass es so viele Idioten und Arschlöcher gibt", schrieb sie bei Instagram.

Nicht der erste Ausraster in dieser Saison

Ihr Ehemann leistete sich anschließend nicht den ersten Ausraster in dieser Saison. Im November hatte er den französischen TV-Reporter Patrick Guillou nach der 2:3 Niederlage gegen den Borussia Dortmund attackiert, weil er sich durch diesen zu Unrecht kritisiert gefühlt hatte. Damals waren Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic als Friedensstifter im Einsatz.

Bayern München war nach dem neuerlichem Fauxpas von Ribery bis zum Samstagnachmittag in Doha für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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SID/mes

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