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Mutmaßliche Verbindungen zur Mafia: Ermittlungen gegen Ex-Bayern-Spieler

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FC Bayern München - FC Barcelona
Pepe Reina (r.) auf der Bayern-Bank © dpa / Tobias Hase

Wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Mafia steht Ex-Bayern-Keeper und Weltmeister Pepe Reina im Fokus von Ermittlungen. Der 35-Jährige spielt momentan noch beim SSC Neapel.

Rom - Der frühere Bayern-Torhüter Pepe Reina muss sich wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Mafia vor dem Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes verantworten. Die Anklage werfe dem Spanier sowie den beiden ehemaligen Profis Paulo Cannavaro und Salvatore Aronica vor, regelmäßig mit Mitgliedern eines Mafia-Clans der Camorra Kontakt gehabt zu haben, teilte der Verband am Montag mit. Dies gehe aus Ermittlungen der Anti-Mafia-Direktion hervor.

Reina, der von 2014 bis 2015 eine Saison beim FC Bayern gespielt hatte, steht vor einem Wechsel vom SSC Neapel zum AC Mailand. Mit den drei Profis müssen sich auch ihre ehemaligen Vereine Napoli, Sassuolo Calcio und US Palermo verantworten. Reina wird vorgeworfen, mit drei Mafiosi regelmäßig Kontakt gehabt zu haben. Die vier sollen gemeinsam ihren Urlaub verbracht und Gefälligkeiten ausgetauscht haben. So soll Reina den Männern unter anderem Zutritt zu exklusiven Bereichen des Stadions San Paolo in Neapel verschafft haben.

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dpa

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